Posts Tagged ‘Sportbekleidung’

Benetton

Tuesday, November 10th, 2009

Ist ein 1965 gegründetes italienisches Familienunternehmen. Gegründet wurde Benetton von den Familienmitgliedern Luciano, Giuliana, Gilberto und Carlo Benetton. Die als Näherin arbeitende Giuliana Benetton hatte die Idee, Strickwaren für junge Leute zu entwerfen und zu produzieren. Sie machte sich an die Arbeit und die farbenfrohen Kreationen waren geboren. Um die Kreationen zu verkaufen, sprang Ihr Bruder Luciano mit ins Boot. Da er gelernter Einzelhandelskaufmann war, nahm er die Fäden in die Hand und kümmerte sich um den Verkauf und die Vermarktung.

Die Kreationen waren so begehrt, dass sich die Familie für die Gründung eines eigenen Modelabels mit den Namen United Colours of Benetton entschloss. Bis heute bleibt United Colours of Benetton seinen Namen treu und setzt auf knallige Farben und trendige Kleidung.

Bekannt ist Benetton auch durch die sehr provozierenden Werbekampagnen geworden. In den Werbekampagnen von Benetton werden Themen wie Aids, Krieg, Drogen und Rassismus angesprochen. Damit regt Benetton zu Diskussionen an, was dazu führt, dass der Name länger im Kopf bleibt.

Mittlerweile präsentiert sich Benetton mit über 7000 Filialen weltweit, die für den gewaltigen Jahresumsatz von 2,1 Mrd. Euro sorgen. United Colours of Benetton ist inzwischen ein Bestandteil der Benetton Group, welche sich immer noch im Familienbesitz befindet. Zu der Benetton Group gehören auch andere bekannte Marken wie Sisley, Playlife und Killer Loop.

Treu den Namen United Colours of Benetton, wird das Label wohl auch in Zukunft dafür sorgen, dass man sich das Leben bunter gestalten kann und selbst die tristen Jahreszeiten mit farbigen Kombinationen fröhlicher werden.

Tommy Hilfiger

Tuesday, November 10th, 2009

Mit 150 Dollar zum Modeguru der 1990 Jahre

Der gleichnamige Gründer des bekannten Labels wurde 1951 geboren und wuchs in einer Großfamilie mit insgesamt neun Kindern auf. Vielleicht, man kann darüber natürlich nur spekulieren, entschied er genau aus diesem Grund, sich von seinen Geschwistern abzuheben, indem er mit 18 Jahren seine Schullaufbahn beendete um seine eigenen Pläne zu verwirklichen. Gemeinsam mit Freunden und nur 150 Dollar Startkapital gründete Hilfiger 1969 eine Boutique namens People’s Place in New York. Dort gab es, passend zur Flower- Power- Zeit, Schlaghosen, Blusen mit Perlen, gehäkelte Westen und Patchworkjacken.

Später, Ende der 1970 Jahre, rückte Tommy Hilfiger weiter in die City und gründete 1982 Tommy Hilfiger, Inc., im Anschluss folgte 1984 seine erste eigene Kollektion, die Jeans und Sportmode für Männer enthielt.

Mitte der 1990 Jahre erweiterte Hilfiger sein Sortiment schließlich durch Frauenbekleidung, Brillen, Schmuck, (Unisex-) Parfüms und Wohn-Accessoires und wurde damit der Mode-Guru seines Jahrzehntes. Schlichtes Design, auffällige Beliebtheit (alternativ: Schlichtes Design bei besonderer Beliebtheiz). Es war jedoch keine Mode im Sinne der Haute Couture, die das schlichte Design Hilfigers Ende der 1990 Jahre letztendlich an die Spitze der Branche setzten, sondern sein Marketinggeschick und der Verkauf seines Namens als Label, erkennbar an dem gestickten rot-blau-weißem Quadrat auf jedem Stück seiner Kollektion.

Bis heute ist Tommy Hilfiger eine der größten Marken der Welt, die Spanne der Kunden reicht vom „Gangster Rapper“ bis hin zum 60-jährigen Golfer, in diesem Ausmaß schaffte es zuvor kaum ein anderer. Dies funktioniert vor allem durch sowohl alltagstauglich, als auch preislich erschwingliche Kleidung. Heutzutage reicht das Sortiment von Tommy Hilfiger von der Klassik- und der Sportkollektion für Damen und Herren, sowie einer eigenen Kollektion für Kinder und Kleinkinder, über Abendgarderobe (Maßanzüge, Kleider), Unterwäsche, eine eigene Golfkollektion, eine Denim-Kollektion, bis hin zu unzähligen Accessoires wie Brillen, Uhren, Taschen, Schuhen und Regenschirmen.

Übrigens, den Namen Peoples Place gibt es auch heute noch im Zusammenhang mit Tommy Hilfiger. Allerdings nicht mehr wie ursprünglich als Modegeschäft, sondern vielmehr als virtuelle Zeitung, die auf der offiziellen Tommy Hilfiger Website über die aktuellsten Themen berichtet.

Puma

Tuesday, November 10th, 2009

Nach Adidas und Nike ist Puma der dritterfolgreichste Sportartikelhersteller der Welt. Die beiden Brüder Rudolf und Adolf („Adi“) Dassler führten gemeinsam das Unternehmen Adidas. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten trennten sich jedoch ihre Wege, während Adolf Dassler Adidas weiterhin dominierte, gründete Rudolf Dassler die „Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler“ im Jahr 1948. Nach Angaben war zunächst „Ruda“ als Firmenname vorgesehen. Wegen des ähnlichen Klangs und der zusätzlichen Assoziation zu dem Silberlöwen fiel die Entscheidung jedoch schnell auf „Puma“. Anfangs konzentrierte sich der Konzern vor allem auf hochwertige Fußballschuhe, inzwischen hat sich fokussiert sich das Angebot zusätzlich auf Running und Motorsport und auf die Modebranche.

Nach anfänglichen, erfolgreichen Zusammenarbeiten mit Sportlern wie Günter Netzer, Boris Becker und Diego Maradona rutschte Puma in den 1980er Jahren ab und näherte sich in den 1990er Jahren sogar dem Bankrott. Puma war auf einmal „out“, niemand wollte die Kleidung mit dem Silberlöwen tragen, sie blieben Ladenhüter. Unter neuer Geschäftsführung und gemeinsamen Projekten mit der Loveparade und dem TV-Sender Viva stieg Puma beinahe hollywood-ähnlich aus seinem Loch auf und wurde zu einer der beliebtesten Sportmarken weltweit. Daraufhin folgten mehrere Zusammenarbeiten mit namhaften Designern wie Jil Sander, Yasuhiro Mihara und Alexander McQueen. Seit 2008 arbeitet der Künstler Hussein Chalayan als Kreativdirektor und ist nun für das Design, die Kreation und die Entwicklung der Sport-Fashion-Kollektionen verantwortlich.

Seit der Gründung 1948 ist Puma immer seiner sportlichen Linie treu geblieben. Selbst die Modekollektionen sind untrennbar mit den unvergesslichen, sportlichen Leistungen herausragender Athleten verbunden. In diesem Sinne entwickelt Puma Produkte, die diese Welt verkörpern und die eigene Leistung fördern.