Posts Tagged ‘Parfum’

DKNY

Friday, November 13th, 2009

Donna Faske wurde 1948 in New York von einem Herrenausstatter und einem Model geboren, kam also gleich in eine Familie, die mit Mode viel am Hut hatte und lernte schnell, sich dafür zu begeistern. Um in der gleichen Branche tätig zu werden wie ihre Eltern, begann Donna Faske eine Ausbildung an der „Parson’s School of Design“ in Manhattan, die sie jedoch nach einem Sommer-Aushilfsjob abbrach. Während des Sommerjobs hatte sie beim Label Anne Klein gearbeitet und wurde dort bald „Assistant Designer“ und schließlich „Associate Designer“.

Im Jahr 1973 änderte sich Donnas Name zu Donna Karan, als sie Mark Karan, den Besitzer einer Modeboutique, heiratete. 1974 starb Anne Klein und Donna Karan übernahm gemeinsam mit Louis Dell’Olio das Unternehmen, im gleichen Jahr bekam sie ihre erste und bisher einzige Tochter Gabrielle, genannt Gabby. 1983 heiratete Donna Karan ihren zweiten Mann, den Bildhauer Stephan Weiss mit dem sie ihr eigenes Label „Donna Karan New York“ gründete. Die ersten Kollektionen spezialisierten sich vor allem auf Damenmode von Business- bis Sportswear, sowie Dessous und Nachtwäsche. Ab 1991 kamen auch Männerkollektionen dazu.

Mit dem Wunsch die perfekte Jeans zu designen und damit ihre Tochter Gabby einkleiden zu können, gründete Donna Karran dann schließlich im Jahr 1989 das Label „DKNY“. Diese Marke sollte eher jüngere, noch nicht so zahlungskräftige Kundschaft ansprechen. Des weiteren basierte das Konzept auf der Idee, die „sieben einfachen Stücke“ zu entwerfen, die alle untereinander kombinierbar sein sollten und auf diese Weise für jeden Anlass ein passendes Outfit abgaben. Unter anderem zählten zu diesen Stücken ein Wickelrock und der von Donna Karran erfundene Body. Weiterhin machten schwarzer Kaschmir, Strech und Leder die Kollektion perfekt. Donna Karan achtete dabei stetig darauf, dass die Stoffe einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung entsprachen und dass das Design sowohl zeitlos, als auch trendy war.

Auf Grund des großen Erfolges wurden in den Folgejahren noch weitere Linien, wie DKNY Jeans, DKNY Underwear und DKNY Men eingeführt. 2001 wurde das Label DKNY von der einflussreichen LVMH Gruppe aufgekauft, Donna Karan designt selbst heute nicht mehr, wirft jedoch nach wie vor ein Auge darauf, dass das Label seinen Stil beibehält.

Juicy Couture

Friday, November 13th, 2009

Juicy Couture

Juicy Couture ist ein kalifornisches Mode-Label und vor allem unter Stars sehr beliebt. Gegründet wurde das Label 1994 von den beiden jungen Mädchen Gela Nash-Taylor und Pamela Skaist-Levy, da sie beide das Shoppen liebten und sich zum Ziel setzten, die perfekte Modekollektion für Mädchen, wie sie, zu entwerfen. Auf Grund eigenen Interesses und Erfahrungen wussten sie genau, welche Kombinationen und Kleidungsstücke richtig waren, um ihnen selbst und auch Stars zu gefallen und ihren Ansprüchen zu genügen.

Den Durchbruch erlangten sie mit den berühmten Trainingsanzügen in typischen Mädelsfarben, die kuschelig und sexy zugleich waren und eine Mischung aus Trailer-Park Look und Edelschlampen Chic abgaben. Dies sorgte zunächst für einen Skandal, jedoch gleichzeitig für einen Hype um die neue Marke, die inzwischen auch nach Deutschland expandiert und in jeder großen Modemetropole zu finden ist.

Bei Juicy Couture werden nur feinste Materialien, wie Nicki, Velour oder Cashmere verwendet, was die Bequemlich- und Kuscheligkeit ausmacht. Zudem sind die Produkte farbenfroh und funkelnd und meist gleichzeitig sexy. Ein weiteres Markenzeichen sind die Slogans, die sich oft auf den Produkten befinden. So sind Sprüche wie „Go Couture Yourself“ oder „Dude, where’s my Couture“ echte Eyecatcher.

Dolce & Gabbana

Friday, November 13th, 2009

Das italienische Modeimperium Dolce & Gabbana wurde 1985 von den beiden Modedesignern Domenico Dolce und Stefano Gabbana in Legnano bei Mailand gegründet. Die beiden hatten sich zuvor beim Hausieren mit ihren Zeichnungen getroffen und die Chance erhalten, gemeinsam als Assistenten eine Kollektion zu entwerfen. Aus dieser entstand fünf Jahre später ihr eigenes Label, das heutzutage nicht mehr aus der Modebranche wegzudenken ist.

Bereits ein Jahr nach der Firmengründung inszenierten die beiden Designer ihre erste eigene Damenmodenschau. Dolce & Gabbana entwickelte sich sehr schnell und erreichte bald auch außerhalb Italiens Ruhm. Stefano Gabbana war dabei meist für die Auswahl der Stoffe, Farben und für das Unternehmen an sich verantwortlich, während Domenico Dolce seinerseits für das Nähen zuständig war. Saison für Saison kreierten die beiden Designer immer wieder neue modische Sensationen, die auf der ganzen Welt populär und beliebt wurden. Als Leitbilder dienten ihnen dabei hauptsächlich italienische Schönheiten, die mediterrane Vollblutfrauen verkörpern, wie Anna Magnani oder Monica Belluci.

Dolce & Gabbana – die neue Generation

Inzwischen gibt es nicht mehr nur das ursprüngliche Dolce & Gabbana, sondern auch weitere Segmente wie D&G und D&G Junior. Die Designer selbst sagen, dass David Beckham und Wladimir Putin das Label Dolce & Gabbana optimal verkörpern: eine Kombination aus Klassik, Eleganz, Sinnlichkeit, Seriosität, die aber mit der Zeit ein wenig langweilig und konservativ wirkt.

D&G dagegen stellt ein jüngeres und damit auch jugendlicher wirkendes Label der beiden Designer dar. Es entstand vor 14 Jahren in New York, als sich Stefan Gabbana und Domenico Dolce vom Broadway inspirieren ließen.

Es gibt also einen erheblichen Unterschied zwischen Dolce & Gabbana und D&G, jedoch sind beide von den gleichen Designern und beide sind durch das gleiche Erkennungszeichen geprägt: Die Beiden Großbuchstaben D&G, die sich oftmals auf der Kleidung befinden. Zudem bringt Dolce & Gabbana nicht nur Kleidung, sondern auch regelmäßig Kollektionen von Sonnenbrillen, Parfums und Portmonnaies heraus und spätestens diese sind mit den beiden berühmten Buchstaben verziert.

Dior

Friday, November 13th, 2009

Christian Dior wurde 1905 in der Normandie in Frankreich geboren. Seine ersten Jahrzehnte verbrachte er jedoch nicht mit Mode, sondern mit einer Ausbildung im diplomatischen Dienst und einer Tätigkeit als Galerist. Erst als seine kleine Kunstgalerie 1931 in Insolvenz ging, kam er in die Modebranche. Danach hielt sich der junge Designer mit Hutskizzen für die Modistin Agnès über Wasser. Daraus entstanden erste Modekreationen bis Robert Piquet ihn engagierte, für ihn Mode zu entwerfen. Dies gab Christian Dior für das nächste Jahrzehnt neue Beschäftigungen bei unterschiedlichen kleinen Modehäusern. Anschließend schlug ihm der Textilfabrikant Marcek Boussac vor, die künstlerische Leitung für ein neu zu gründendes Haute Couture-Haus zu Übernehmen. Die Marke Christian Dior war geboren.

Nachdem die Europäer während des 2. Weltkrieges schlimme Zeiten hinter sich gebracht hatten, traf Christian Dior seit 1947 mit seinem „New Look“ den Nerv der Zeit.
Dieser ging einen Schritt zurück, da der Designer die Kleidung, die vor dem Zweiten Weltkrieg getragen wurde, adaptierte. Sie war gekennzeichnet durch eine schmale Taille, ein figurbetontes Oberteil, kurze Jäckchen und weite, schwingende Röcke. Christian Dior nannte die Kollektion „Ligne Corolle“, was auf Deutsch Blütenkelch-Linie bedeutet und den Kleidungsstil perfekt beschreibt. Noch im gleichen Jahr brachte der schnell beliebte Designer seinen Duft „Miss Dior“ auf den Markt, ein Jahr später wurde „Christian Dior New York Inc“ gegründet. Dies war der Startschuss für die Herstellung von Nyonstrümpfen, Maßschuhen und Modeschmuck.

Nach dem Tod von Christian Dior, zehn Jahre nach Gründung des Modelabels, übernahm Yves Sant Laurent die Leitung des Hauses. Heute ist John Galliano erfolgreicher Chefdesigner von Dior, während das Modelabel selbst zur LVMH Gruppe gehört. Kennzeichnend für die Marke ist das CD Logo und eine präzise Schnittführung, die an Haute Couture erinnert.

Dsquared2

Tuesday, November 10th, 2009

Wenn sich Zwillinge zusammenschließen ergibt dies meist ein unschlagbares Doppel. So auch im Fall des kanadischen Zwillingspaares Dan und Dean Caten. Nachdem beide in New York einen Sommerkurs besucht hatten, der sich mit Design und Mode beschäftigte, zogen sie 1991 nach Italien um dort in der Modebranche erfolgreich zu werden. Mit den bekannten, tief sitzenden DeSqaured2 Jeans gelangt den Brüdern 1994 der Durchbruch, diese waren damals allerdings nur für Männer erhältlich. Erst 2003 brachte das Zwillingspaar auch eine Modelinie für Frauen heraus.

DSquared2 steht für coole und trendige Mode für Alle im Alter zwischen 20 und 30. Stars wie Rihanna und Fergie von den Black Eyed Peas tragen und verkörpern die Marke. Sie repräsentieren eine Zielgruppe, die von erfolgreich, selbstbewusst und jung alles dabei haben sollte, um das Label tragen zu können. Die gekonnten, aber gewagten Stilmischungen fordern aber nicht nur dies von seinem Träger- auch ein angemessener Körperbau ist empfehlenswert. Besonders Männer sollten besser nicht zu viel auf den Rippen haben um die Mode von DSquared2 tragen zu können.

Das Label beeindruckt immer wieder mit einem wilden Stilmix, meist werden zwei völlig verschiedene Themen vereint. Von geringelten Kniestrümpfen zu goldenen Shorts bis zu Westen, die über Pullovern getragen werden, ist alles dabei. Auch die Internetseite spiegelt genau das wieder: hübsche, aufwendig gestyle Jungen und Mädchen präsentieren den Kult, der sich um die Marke dreht. Nicht jedem gefällt der Mix aus Retro und Vintage, doch wer nicht unbedingt auf mainstream steht, sollte auf jeden Fall mal schauen, ob er bei DSquared2 etwas für sich entdeckt, coole Sachen gibt es dort nämlich alle mal, die mit Qualität und Exklusivität überzeugen. DSquared2 zählt nicht umsonst zu den Premiummarken des Modebusiness.

Jean Paul Gaultier

Tuesday, November 10th, 2009

Der Name Jean Paul Gaultier steht nicht nur für einen Designer oder sein gleichnamiges Label, nein Jean Paul Gaultier steht für eine eigene Modewelt. Er ist einer der bedeutesten Designer unserer Zeit. Seine Kreationen sind so vielseitig dass man es nicht schafft, ihm einen bestimmten Stil zuzuordnen, Jean Paul Gaultier ist ein Stil für sich. Gegründet hat Jean Paul Gaultier sein gleichnamiges Label 1978 in Paris. Doch schon in seiner Kindheit begeisterte er sich für Kosmetik und Mode, so kam es auch dazu, dass er für seine Mutter und Großmutter Kleidung entwarf.

Jean Paul Gaultier ist ein Beispiel dafür, dass es man es auch ohne eine Ausbildung als Modedesigner auf den Modeolymp schaffen kann. Sein frühes Talent nutzte er bereits im Alter von 17 Jahren, indem er sich mit eigenen Entwürfen bei verschiedenen Designern in Paris bewarb. Pierre Gardin, war es dann, der das enorme Potential von Jean Paul Gaultier erkannte und ihn dann als Assistenten einstellte. Um seine Weiterentwicklung zu fördern wechselte er schon ein Jahr später zu Jean Patou, wo er sein Handwerk lernte. Er kehrte jedoch dann zu Pierre Gardin zurück und präsentierte 1976 seine erste Prêt-à-porter-Kollektion. Nicht nur mit der Kollektion an sich, die von der Punkbewegung geprägt war, erregte er aufesehen, nein auch die Art der Präsentation sorgte für Verwunderung. Denn anders als üblich setzte Jean Paul Gaultier nicht auf Top Models, vielmehr lies er seine Kollektion von älteren, übergewichtigen, tätowierten oder gepiercten Personen vorführen.

In den 80er Jahren setzte er seine ausgefallenen Kreationen fort und entwarf eine Kollektion in denen er Unterwäsche als Oberwäsche kreierte, unter der extravagante Büstenhalter und Korsetts getragen wurden. Diese sind seit her sein Markenzeichen. Durch seinen unnachahmlichen Stil, traf er auch den Geschmack der Sängerin Madonna, die ihn Anfang der 90er als Kostümbildner für ihre “Blond Ambition Tour” engagierte. Mitte der 90er brachte Jean Paul Gaultier, eine unisex Linie mit den Namen “JPG by Gaultier”, die auf sportliche Elemente setzt auf den Markt.

Im Jahr 1999 war er so hoch angesehen, dass das Modehaus Hermès 35% seines Unternehmens kaufte. Seit 2003 kreiert Jean Paul Gaultier als Chefdesigner von Hermès nun auch für dieses Modehaus die Prêt-à-porter Kollektionen.

Die Angebotspalette von Jean Paul reicht heutzutage von Prêt-à-porter und Haute-Couture Kollektionen über Schmuck, Accessoires bis zu exklusiven Parfümserien. Wer Kleidung nicht nur tragen möchte, sondern wie Marilyn Manson und Madonna, die Kleidung auch als Statement und Verkörperung eines Lebensstils ansieht, ist in der Modewelt von Jean Paul Gaultier genau richtig.

Viktor und Rolf

Tuesday, November 10th, 2009

Amsterdam hat weit aus mehr zu bieten als Tulpen und Grachten. Für jeden Modeliebhaber sollte auch ein Besuch im „House of Viktor & Rolf“ stehen. Denn das 1992 von Viktor Horsting und Rolf Snoeren in Amsterdam gegründete Modelabel, hat es geschafft die Modewelt zu erobern. Die beiden lernten sich während Ihres Studiums auf der Modeakademie in Arnheim kennen, wo zwischen den beiden eine feste Freundschaft entstand. Nach dem Studium entschlossen sich die beiden, ihr Faible für experimentelle und skulpturale Kleidung gemeinsam zu verwirklichen.Dies führte zur Gründung des Labels Viktor und Rolf.

Mit Ihren ersten Entwürfen gewannen die Jungdesigner bereits 1993 gleich drei Preise beim Hyères-Festival. Nach diesem Erfolg entschlossen die beiden, sich einem Kollektiv von gleich gesinnten Jungdesignern anzuschließen. Die Gruppe, die den Namen Le Cri Néerlandais trug, organisierte zwei Shows in Paris, mit der sie das Auge der Pariser Modewelt auf sich richten wollten. Der Erfolg blieb leider unter den Erwartungen der Mitglieder des Designerkollektives, was schließlich zur Auflösung der Gruppe führte.

Viktor und Rolf ließen sich davon aber nicht entmutigen und brachten 1996 ihre erste Kollektion mit dem Namen „Viktor und Rolf On Strike“ auf den Markt. Leider gelang es den beiden auch damit nicht, Anklang bei der Presse und beim Publikum zu finden. Erst eine spielzeugartige Modenschau en miniature mit der dazugehörigen Werbekampagne ebnete den Weg. Beide waren, nach dem Teile der Kampagne sogar in der „Torch“ Gallerie ausgestellt wurden, nun in der Modewelt als Newcomer etabliert.

Den eigentlichen Durchbruch hatten die beiden aber erst 1998, als sie ihren Weg in die Pariser Haute Couture fanden. Dort begeisterten sie mit innovativen Kreationen die auf extremen Volumen und Formen basierten. Viktor und Rolf gelang es dann, die doch eher fürs Auge gedachte Kollektion, tragfähig zu gestalten und sie zur Herbst/Winter Saison auf den Markt zu bringen. Die Spezialität der beiden Designer sind perfekt geschnittene Smokings. Kein Wunder also, dass der meist verkaufte Artikel ein Smoking mit einer ¾ Hose ist.

Im Herbst 2006 gelang den beiden mit dem Auftrag von Hennes & Mauritz ein weiterer Coup. Für das sehr bekannte Modehaus H&M sollten die beiden eine komplette Kollektion entwerfen, die im Zeichen der Liebe steht. Inspiriert von dem Motto, fand man auf den Damenkleidern Herzen und auf der Herrenbekleidung Amors Pfeile. Mit dieser Kollektion ist den Jungdesignern ein perfekter Mix aus cool, kitschig und ladylike gelungen.

Ein Tipp zum Schluss. Wer sich mal ein Bild vom „House of Viktor & Rolf“ machen möchte, sollte unbedingt die Website der beiden besuchen, denn die ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

Benetton

Tuesday, November 10th, 2009

Ist ein 1965 gegründetes italienisches Familienunternehmen. Gegründet wurde Benetton von den Familienmitgliedern Luciano, Giuliana, Gilberto und Carlo Benetton. Die als Näherin arbeitende Giuliana Benetton hatte die Idee, Strickwaren für junge Leute zu entwerfen und zu produzieren. Sie machte sich an die Arbeit und die farbenfrohen Kreationen waren geboren. Um die Kreationen zu verkaufen, sprang Ihr Bruder Luciano mit ins Boot. Da er gelernter Einzelhandelskaufmann war, nahm er die Fäden in die Hand und kümmerte sich um den Verkauf und die Vermarktung.

Die Kreationen waren so begehrt, dass sich die Familie für die Gründung eines eigenen Modelabels mit den Namen United Colours of Benetton entschloss. Bis heute bleibt United Colours of Benetton seinen Namen treu und setzt auf knallige Farben und trendige Kleidung.

Bekannt ist Benetton auch durch die sehr provozierenden Werbekampagnen geworden. In den Werbekampagnen von Benetton werden Themen wie Aids, Krieg, Drogen und Rassismus angesprochen. Damit regt Benetton zu Diskussionen an, was dazu führt, dass der Name länger im Kopf bleibt.

Mittlerweile präsentiert sich Benetton mit über 7000 Filialen weltweit, die für den gewaltigen Jahresumsatz von 2,1 Mrd. Euro sorgen. United Colours of Benetton ist inzwischen ein Bestandteil der Benetton Group, welche sich immer noch im Familienbesitz befindet. Zu der Benetton Group gehören auch andere bekannte Marken wie Sisley, Playlife und Killer Loop.

Treu den Namen United Colours of Benetton, wird das Label wohl auch in Zukunft dafür sorgen, dass man sich das Leben bunter gestalten kann und selbst die tristen Jahreszeiten mit farbigen Kombinationen fröhlicher werden.

Tommy Hilfiger

Tuesday, November 10th, 2009

Mit 150 Dollar zum Modeguru der 1990 Jahre

Der gleichnamige Gründer des bekannten Labels wurde 1951 geboren und wuchs in einer Großfamilie mit insgesamt neun Kindern auf. Vielleicht, man kann darüber natürlich nur spekulieren, entschied er genau aus diesem Grund, sich von seinen Geschwistern abzuheben, indem er mit 18 Jahren seine Schullaufbahn beendete um seine eigenen Pläne zu verwirklichen. Gemeinsam mit Freunden und nur 150 Dollar Startkapital gründete Hilfiger 1969 eine Boutique namens People’s Place in New York. Dort gab es, passend zur Flower- Power- Zeit, Schlaghosen, Blusen mit Perlen, gehäkelte Westen und Patchworkjacken.

Später, Ende der 1970 Jahre, rückte Tommy Hilfiger weiter in die City und gründete 1982 Tommy Hilfiger, Inc., im Anschluss folgte 1984 seine erste eigene Kollektion, die Jeans und Sportmode für Männer enthielt.

Mitte der 1990 Jahre erweiterte Hilfiger sein Sortiment schließlich durch Frauenbekleidung, Brillen, Schmuck, (Unisex-) Parfüms und Wohn-Accessoires und wurde damit der Mode-Guru seines Jahrzehntes. Schlichtes Design, auffällige Beliebtheit (alternativ: Schlichtes Design bei besonderer Beliebtheiz). Es war jedoch keine Mode im Sinne der Haute Couture, die das schlichte Design Hilfigers Ende der 1990 Jahre letztendlich an die Spitze der Branche setzten, sondern sein Marketinggeschick und der Verkauf seines Namens als Label, erkennbar an dem gestickten rot-blau-weißem Quadrat auf jedem Stück seiner Kollektion.

Bis heute ist Tommy Hilfiger eine der größten Marken der Welt, die Spanne der Kunden reicht vom „Gangster Rapper“ bis hin zum 60-jährigen Golfer, in diesem Ausmaß schaffte es zuvor kaum ein anderer. Dies funktioniert vor allem durch sowohl alltagstauglich, als auch preislich erschwingliche Kleidung. Heutzutage reicht das Sortiment von Tommy Hilfiger von der Klassik- und der Sportkollektion für Damen und Herren, sowie einer eigenen Kollektion für Kinder und Kleinkinder, über Abendgarderobe (Maßanzüge, Kleider), Unterwäsche, eine eigene Golfkollektion, eine Denim-Kollektion, bis hin zu unzähligen Accessoires wie Brillen, Uhren, Taschen, Schuhen und Regenschirmen.

Übrigens, den Namen Peoples Place gibt es auch heute noch im Zusammenhang mit Tommy Hilfiger. Allerdings nicht mehr wie ursprünglich als Modegeschäft, sondern vielmehr als virtuelle Zeitung, die auf der offiziellen Tommy Hilfiger Website über die aktuellsten Themen berichtet.

Prada

Tuesday, November 10th, 2009

Prada existiert bereits seit fast 100 Jahren. Seit 1913 um genau zu sein. Damals noch unter dem Namen „Fratelli Prada“ (dt: Gebrüder Prada) bekannt, verkaufte es ausschließlich biedere Lederwaren, meist Koffer und Taschen aus Schweinsleder, denen es jedoch an Luxus nicht fehlte und die den Grundstein für den Erfolg Pradas legten. Gründer war Mario Prada.

Erst mit der Übergabe der Firma 1978 an seine Enkelin Miuccia Prada, begann die eigentliche Erfolgsgeschichte. Dank der von Miuccia Prada entworfenen schwarz glänzenden Handtaschen aus Fallschirmylon, deren silberner Verschluss mit dem Prada-Logo versehen war und einigen erfolgreichen Schuhkollektionen erlebte das Label bereits zwei Jahre nach der Übernahme seinen großen Aufstieg. Es folgte die Prada Bag, ein kleiner, stadttauglicher Rucksack für die Dame der Welt. Langsam aber sicher begann sich Prada an die großen Modefirmen heranzutasten.

Kennzeichnend für Prada sind vor allem die strenge und elegante Schnittführung, sowie die Mischung verschiedener, zum Teil extravaganten Stoffe und die exotischen Farben und Muster. Für ihre Kreationen mischt Miuccia Prada Natur- mit Kunstfasern und Luxus-Stoffe mit Werkstoffen. Die Farben wechseln von Saison zu Saison, jedoch individuelle Farbkombinationen bleiben jedoch. Präsentieren andere Labels Pastelltöne, zeigt Prada erdfarben. Feiern andere Marken futuristische Designs, stellt Prada schlichte Kollektionen vor.

Anfangs wurde Prada unter anderem deshalb als „Prada Ugly“ verspottet, was das Label jedoch nicht weniger erfolgreich machte – im Gegenteil. Dadurch, dass die Marke oft Trends entwarf, die von anderen Labels abwichen, sprach sie einen ganz neuen Kundenkreis an, eben alle diejenigen, die anders sein wollten.

Ob nun bei Prada Brillen, Prada Schuhen, den legendären Handtaschen oder Kleidern aus der Modekollektion, Prada setzt sich immer von den Mitbewerbern ab.

1992 gründete Prada ein zweites Label namens „Miu Miu“, dessen Name eine Anspielung auf den Spitznamen der Designerin darstellt. Dieses ist mit seinen nonkonformistischen Schnittmustern für die jüngeren und noch nicht ganz so zahlungskräftigen Kundinnen gedacht.

Das Sortiment für Accessoires umfasst bei Prada übrigens Geldbeutel, Gürtel, Schlüsselanhänger, in Leder gebundene Adressbücher und Prada Düfte.