Posts Tagged ‘Fashion’
Friday, November 13th, 2009
Das katalanische Unternehmen ist heutzutage in 84 Ländern auf allen fünf Kontinenten vertreten und ist derzeit das zweitgrößte Exportunternehmen im spanischen Textilsektor. Bekannt ist Mango vor allem beim jüngeren Klientee, weshalb nicht verwunderlich ist, dass die Beschäftigten bei Mango im Durchschnitt 30 Jahre alt sind.
Mango hat sich hauptsächlich auf Frauenkleidung spezialisiert und bietet dem Kunden eine Menge an, von den beliebten Mango Jeans, über Kleider, Blusen und Röcke, sowie einer Vielfalt an Accessoires wie Taschen, Schuhen, Brillen, Schmuck u.v.m.
Seit kurzem gibt es bei Mango auch die „Think Up“ Kollektion, bei der es schicke Kleidungsstücke zu besonders günstigen Preisen zu erwerben gibt. Ein Blick lohnt sich.
Tags: Accessoires, Blue Jeans, Brillen, Fashion, Handtaschen, Kleider, Mäntel, Schuhe
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Friday, November 13th, 2009
Marc Jacobs gehört heutzutage zu den beliebtesten Designern der Nachwuchsschauspieler in Hollywood und das nicht nur, weil er seit 1997 Chefdesigner von Louis Vuitton ist. Geboren wurde er 1963 in der Modemetropole schlechthin: New York City. Weil sein Vater starb, als er selbst sieben Jahre alt war, wohnte Marc Jacobs fortan bei seiner modebewussten Großmutter, die ihm das Stricken beibrachte. Schnell gewann er für Mode und Design Interesse und studierte schließlich an der “Parsons Universität“, wo er bereits während des Studiums viele Preise gewann, seine Mode auf dem Campus verkaufte und 1984 seinen Abschluss machte. Zwei Jahre später gründete er mit Robert Duffy das Label „Marc Jacobs“ und brachte seine erste, eigene Kollektion heraus.
1989 begannen die beiden ihre Karriere beim Sportmodenhersteller Perry Ellis bis Marc Jacobs 1992 den Grunge-Look erfand, der Coolness, Sexappeal und Individualität verkörpert. Dies führte zur sofortigen Entlassung bei Perry Ellis, was sich als Glücksfall herausstellte, da der junge Designer nun sein eigenes Label wieder aufnahm. Dieses, so sagt man, spiegelt New York, Paris und Japan, Kunst, Musik und das Internet wieder, die Mode setzt sich collagenhaft aus scheinbar widersprüchlichen Elementen zusammen: schön, hässlich, perfekt und verzerrt. Verwendet werden Materialien wie Angora, Kaschmir und Mohair, also durchaus edle Stoffe. Zudem gelang es Marc Jacobs ab 1997 Louis Vuitton, das bis dato nur für seine Accessoires und Lederwaren berühmt war, zu einem gefragten Modelabel zu etablieren, indem er eine Modelinie hinzufügte.
Im Jahr 2000 gründete der Designer eine weitere eigene jüngere Linie namens „Marc by Marc Jacobs“, die sich ein bisschen retro und vintage, gleichzeitig verspielt und schick präsentiert und dabei trotzdem massentauglich und vor allem erschwinglich ist.
Heute gibt es die Mode von Marc Jacobs in mehr als 60 eigenen Shops weltweit. Er gehört zu den wenigen Designern, die von einer Saison zur nächsten radikal ihren Stil verändern, ohne dabei ihre Handschrift zu verlieren.
Tags: Brillen, Fashion, Handtaschen, haute couture, Jacken, Marc Jacobs, Schmuck, Schuhe
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Friday, November 13th, 2009
Donna Faske wurde 1948 in New York von einem Herrenausstatter und einem Model geboren, kam also gleich in eine Familie, die mit Mode viel am Hut hatte und lernte schnell, sich dafür zu begeistern. Um in der gleichen Branche tätig zu werden wie ihre Eltern, begann Donna Faske eine Ausbildung an der „Parson’s School of Design“ in Manhattan, die sie jedoch nach einem Sommer-Aushilfsjob abbrach. Während des Sommerjobs hatte sie beim Label Anne Klein gearbeitet und wurde dort bald „Assistant Designer“ und schließlich „Associate Designer“.
Im Jahr 1973 änderte sich Donnas Name zu Donna Karan, als sie Mark Karan, den Besitzer einer Modeboutique, heiratete. 1974 starb Anne Klein und Donna Karan übernahm gemeinsam mit Louis Dell’Olio das Unternehmen, im gleichen Jahr bekam sie ihre erste und bisher einzige Tochter Gabrielle, genannt Gabby. 1983 heiratete Donna Karan ihren zweiten Mann, den Bildhauer Stephan Weiss mit dem sie ihr eigenes Label „Donna Karan New York“ gründete. Die ersten Kollektionen spezialisierten sich vor allem auf Damenmode von Business- bis Sportswear, sowie Dessous und Nachtwäsche. Ab 1991 kamen auch Männerkollektionen dazu.
Mit dem Wunsch die perfekte Jeans zu designen und damit ihre Tochter Gabby einkleiden zu können, gründete Donna Karran dann schließlich im Jahr 1989 das Label „DKNY“. Diese Marke sollte eher jüngere, noch nicht so zahlungskräftige Kundschaft ansprechen. Des weiteren basierte das Konzept auf der Idee, die „sieben einfachen Stücke“ zu entwerfen, die alle untereinander kombinierbar sein sollten und auf diese Weise für jeden Anlass ein passendes Outfit abgaben. Unter anderem zählten zu diesen Stücken ein Wickelrock und der von Donna Karran erfundene Body. Weiterhin machten schwarzer Kaschmir, Strech und Leder die Kollektion perfekt. Donna Karan achtete dabei stetig darauf, dass die Stoffe einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung entsprachen und dass das Design sowohl zeitlos, als auch trendy war.
Auf Grund des großen Erfolges wurden in den Folgejahren noch weitere Linien, wie DKNY Jeans, DKNY Underwear und DKNY Men eingeführt. 2001 wurde das Label DKNY von der einflussreichen LVMH Gruppe aufgekauft, Donna Karan designt selbst heute nicht mehr, wirft jedoch nach wie vor ein Auge darauf, dass das Label seinen Stil beibehält.
Tags: Accessoires, Anzüge, Blue Jeans, Blusen, Denim, Fashion, Handtaschen, haute couture, Kleider, Parfum, Pullover, Schmuck, Schuhe
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Friday, November 13th, 2009
Juicy Couture
Juicy Couture ist ein kalifornisches Mode-Label und vor allem unter Stars sehr beliebt. Gegründet wurde das Label 1994 von den beiden jungen Mädchen Gela Nash-Taylor und Pamela Skaist-Levy, da sie beide das Shoppen liebten und sich zum Ziel setzten, die perfekte Modekollektion für Mädchen, wie sie, zu entwerfen. Auf Grund eigenen Interesses und Erfahrungen wussten sie genau, welche Kombinationen und Kleidungsstücke richtig waren, um ihnen selbst und auch Stars zu gefallen und ihren Ansprüchen zu genügen.
Den Durchbruch erlangten sie mit den berühmten Trainingsanzügen in typischen Mädelsfarben, die kuschelig und sexy zugleich waren und eine Mischung aus Trailer-Park Look und Edelschlampen Chic abgaben. Dies sorgte zunächst für einen Skandal, jedoch gleichzeitig für einen Hype um die neue Marke, die inzwischen auch nach Deutschland expandiert und in jeder großen Modemetropole zu finden ist.
Bei Juicy Couture werden nur feinste Materialien, wie Nicki, Velour oder Cashmere verwendet, was die Bequemlich- und Kuscheligkeit ausmacht. Zudem sind die Produkte farbenfroh und funkelnd und meist gleichzeitig sexy. Ein weiteres Markenzeichen sind die Slogans, die sich oft auf den Produkten befinden. So sind Sprüche wie „Go Couture Yourself“ oder „Dude, where’s my Couture“ echte Eyecatcher.
Tags: Accessoires, Fashion, Handtaschen, Nachtwäsche, Parfum, Schmuck, Schuhe
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Friday, November 13th, 2009
Das italienische Modeimperium Dolce & Gabbana wurde 1985 von den beiden Modedesignern Domenico Dolce und Stefano Gabbana in Legnano bei Mailand gegründet. Die beiden hatten sich zuvor beim Hausieren mit ihren Zeichnungen getroffen und die Chance erhalten, gemeinsam als Assistenten eine Kollektion zu entwerfen. Aus dieser entstand fünf Jahre später ihr eigenes Label, das heutzutage nicht mehr aus der Modebranche wegzudenken ist.
Bereits ein Jahr nach der Firmengründung inszenierten die beiden Designer ihre erste eigene Damenmodenschau. Dolce & Gabbana entwickelte sich sehr schnell und erreichte bald auch außerhalb Italiens Ruhm. Stefano Gabbana war dabei meist für die Auswahl der Stoffe, Farben und für das Unternehmen an sich verantwortlich, während Domenico Dolce seinerseits für das Nähen zuständig war. Saison für Saison kreierten die beiden Designer immer wieder neue modische Sensationen, die auf der ganzen Welt populär und beliebt wurden. Als Leitbilder dienten ihnen dabei hauptsächlich italienische Schönheiten, die mediterrane Vollblutfrauen verkörpern, wie Anna Magnani oder Monica Belluci.
Dolce & Gabbana – die neue Generation
Inzwischen gibt es nicht mehr nur das ursprüngliche Dolce & Gabbana, sondern auch weitere Segmente wie D&G und D&G Junior. Die Designer selbst sagen, dass David Beckham und Wladimir Putin das Label Dolce & Gabbana optimal verkörpern: eine Kombination aus Klassik, Eleganz, Sinnlichkeit, Seriosität, die aber mit der Zeit ein wenig langweilig und konservativ wirkt.
D&G dagegen stellt ein jüngeres und damit auch jugendlicher wirkendes Label der beiden Designer dar. Es entstand vor 14 Jahren in New York, als sich Stefan Gabbana und Domenico Dolce vom Broadway inspirieren ließen.
Es gibt also einen erheblichen Unterschied zwischen Dolce & Gabbana und D&G, jedoch sind beide von den gleichen Designern und beide sind durch das gleiche Erkennungszeichen geprägt: Die Beiden Großbuchstaben D&G, die sich oftmals auf der Kleidung befinden. Zudem bringt Dolce & Gabbana nicht nur Kleidung, sondern auch regelmäßig Kollektionen von Sonnenbrillen, Parfums und Portmonnaies heraus und spätestens diese sind mit den beiden berühmten Buchstaben verziert.
Tags: Accessoires, Anzüge, Brillen, Denim, Fashion, Kleider, Parfum, Schmuck, Uhren, Underwear
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Tuesday, November 10th, 2009
Wenn sich Zwillinge zusammenschließen ergibt dies meist ein unschlagbares Doppel. So auch im Fall des kanadischen Zwillingspaares Dan und Dean Caten. Nachdem beide in New York einen Sommerkurs besucht hatten, der sich mit Design und Mode beschäftigte, zogen sie 1991 nach Italien um dort in der Modebranche erfolgreich zu werden. Mit den bekannten, tief sitzenden DeSqaured2 Jeans gelangt den Brüdern 1994 der Durchbruch, diese waren damals allerdings nur für Männer erhältlich. Erst 2003 brachte das Zwillingspaar auch eine Modelinie für Frauen heraus.
DSquared2 steht für coole und trendige Mode für Alle im Alter zwischen 20 und 30. Stars wie Rihanna und Fergie von den Black Eyed Peas tragen und verkörpern die Marke. Sie repräsentieren eine Zielgruppe, die von erfolgreich, selbstbewusst und jung alles dabei haben sollte, um das Label tragen zu können. Die gekonnten, aber gewagten Stilmischungen fordern aber nicht nur dies von seinem Träger- auch ein angemessener Körperbau ist empfehlenswert. Besonders Männer sollten besser nicht zu viel auf den Rippen haben um die Mode von DSquared2 tragen zu können.
Das Label beeindruckt immer wieder mit einem wilden Stilmix, meist werden zwei völlig verschiedene Themen vereint. Von geringelten Kniestrümpfen zu goldenen Shorts bis zu Westen, die über Pullovern getragen werden, ist alles dabei. Auch die Internetseite spiegelt genau das wieder: hübsche, aufwendig gestyle Jungen und Mädchen präsentieren den Kult, der sich um die Marke dreht. Nicht jedem gefällt der Mix aus Retro und Vintage, doch wer nicht unbedingt auf mainstream steht, sollte auf jeden Fall mal schauen, ob er bei DSquared2 etwas für sich entdeckt, coole Sachen gibt es dort nämlich alle mal, die mit Qualität und Exklusivität überzeugen. DSquared2 zählt nicht umsonst zu den Premiummarken des Modebusiness.
Tags: Brillen, Fashion, Hosen, Jeans, Parfum, Schuhe, Shirts, Underwear
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Tuesday, November 10th, 2009
„Just the product“ ist der Leitfaden des 1989 in den Niederlanden von Jos van Tilburg gegründeten Labels Gapstar, welches nach der Fusion mit den Labels „Big Star“ und „The Gap“ 1994 zu dem heute bekannten Label G-Star wurde.
G-Star war eines der ersten Labels, das eine Zusammenarbeit mit einem Industriedesigner einging. Marc Newson, der durch Flugzeug- und Möbeldesign berühmt wurde, verlieh der Marke einen eigenen Look. Bei dieser einzigartigen Zusammenarbeit entstand das bekannteste Modell des Labels, die Elwood Jeans.
Die Elwood Jeans ist eine 5 pocket Jeans mit runder Naht auf Gesäßhöhe. Der Schnitt ist mittlerweile schon zehn Jahre alt und dennoch ist die Elwood Jeans noch immer das am meisten verkaufte Produkt des Labels.
Da sich G-Star auf Denim Produkte spezialisiert hat, ist es auch kein Wunder, dass G-Star ein eigenes Forschungslabor in Basel unterhält, in dem ständig neue Bearbeitungsmöglichkeiten für die Jeansprodukte erforscht werden. So kann es vorkommen, dass man G-Star Produkte besitzt, die zuvor mit Elektroschocks oder Säure bearbeitet wurden.
Um das Angebot von G-Star zu perfektionieren, bildet die jährlich neu erscheinende Jeanskollektion den Ausgangspunkt der Produktpalette. Alle weiteren Produkte wie T-Shirts, Schuhe oder Accessoires von G-Star werden daran ausgerichtet. Erst so kommt der gewagt authentische Look zu Stande.
Wenn du nicht mit der Masse gehen willst, geh mit G-Star, denn hier zählt: „Just the product“.
Tags: Accessoires, Blue Jeans, Denim, Elwood Jeans, Fashion, G-Star, Jacken, Marc Newson, Schuhe
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Tuesday, November 10th, 2009
Der Name Jean Paul Gaultier steht nicht nur für einen Designer oder sein gleichnamiges Label, nein Jean Paul Gaultier steht für eine eigene Modewelt. Er ist einer der bedeutesten Designer unserer Zeit. Seine Kreationen sind so vielseitig dass man es nicht schafft, ihm einen bestimmten Stil zuzuordnen, Jean Paul Gaultier ist ein Stil für sich. Gegründet hat Jean Paul Gaultier sein gleichnamiges Label 1978 in Paris. Doch schon in seiner Kindheit begeisterte er sich für Kosmetik und Mode, so kam es auch dazu, dass er für seine Mutter und Großmutter Kleidung entwarf.
Jean Paul Gaultier ist ein Beispiel dafür, dass es man es auch ohne eine Ausbildung als Modedesigner auf den Modeolymp schaffen kann. Sein frühes Talent nutzte er bereits im Alter von 17 Jahren, indem er sich mit eigenen Entwürfen bei verschiedenen Designern in Paris bewarb. Pierre Gardin, war es dann, der das enorme Potential von Jean Paul Gaultier erkannte und ihn dann als Assistenten einstellte. Um seine Weiterentwicklung zu fördern wechselte er schon ein Jahr später zu Jean Patou, wo er sein Handwerk lernte. Er kehrte jedoch dann zu Pierre Gardin zurück und präsentierte 1976 seine erste Prêt-à-porter-Kollektion. Nicht nur mit der Kollektion an sich, die von der Punkbewegung geprägt war, erregte er aufesehen, nein auch die Art der Präsentation sorgte für Verwunderung. Denn anders als üblich setzte Jean Paul Gaultier nicht auf Top Models, vielmehr lies er seine Kollektion von älteren, übergewichtigen, tätowierten oder gepiercten Personen vorführen.
In den 80er Jahren setzte er seine ausgefallenen Kreationen fort und entwarf eine Kollektion in denen er Unterwäsche als Oberwäsche kreierte, unter der extravagante Büstenhalter und Korsetts getragen wurden. Diese sind seit her sein Markenzeichen. Durch seinen unnachahmlichen Stil, traf er auch den Geschmack der Sängerin Madonna, die ihn Anfang der 90er als Kostümbildner für ihre “Blond Ambition Tour” engagierte. Mitte der 90er brachte Jean Paul Gaultier, eine unisex Linie mit den Namen “JPG by Gaultier”, die auf sportliche Elemente setzt auf den Markt.
Im Jahr 1999 war er so hoch angesehen, dass das Modehaus Hermès 35% seines Unternehmens kaufte. Seit 2003 kreiert Jean Paul Gaultier als Chefdesigner von Hermès nun auch für dieses Modehaus die Prêt-à-porter Kollektionen.
Die Angebotspalette von Jean Paul reicht heutzutage von Prêt-à-porter und Haute-Couture Kollektionen über Schmuck, Accessoires bis zu exklusiven Parfümserien. Wer Kleidung nicht nur tragen möchte, sondern wie Marilyn Manson und Madonna, die Kleidung auch als Statement und Verkörperung eines Lebensstils ansieht, ist in der Modewelt von Jean Paul Gaultier genau richtig.
Tags: Accessoires, Anzüge, Fashion, haute couture, Jacken, Parfum
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Tuesday, November 10th, 2009
Amsterdam hat weit aus mehr zu bieten als Tulpen und Grachten. Für jeden Modeliebhaber sollte auch ein Besuch im „House of Viktor & Rolf“ stehen. Denn das 1992 von Viktor Horsting und Rolf Snoeren in Amsterdam gegründete Modelabel, hat es geschafft die Modewelt zu erobern. Die beiden lernten sich während Ihres Studiums auf der Modeakademie in Arnheim kennen, wo zwischen den beiden eine feste Freundschaft entstand. Nach dem Studium entschlossen sich die beiden, ihr Faible für experimentelle und skulpturale Kleidung gemeinsam zu verwirklichen.Dies führte zur Gründung des Labels Viktor und Rolf.
Mit Ihren ersten Entwürfen gewannen die Jungdesigner bereits 1993 gleich drei Preise beim Hyères-Festival. Nach diesem Erfolg entschlossen die beiden, sich einem Kollektiv von gleich gesinnten Jungdesignern anzuschließen. Die Gruppe, die den Namen Le Cri Néerlandais trug, organisierte zwei Shows in Paris, mit der sie das Auge der Pariser Modewelt auf sich richten wollten. Der Erfolg blieb leider unter den Erwartungen der Mitglieder des Designerkollektives, was schließlich zur Auflösung der Gruppe führte.
Viktor und Rolf ließen sich davon aber nicht entmutigen und brachten 1996 ihre erste Kollektion mit dem Namen „Viktor und Rolf On Strike“ auf den Markt. Leider gelang es den beiden auch damit nicht, Anklang bei der Presse und beim Publikum zu finden. Erst eine spielzeugartige Modenschau en miniature mit der dazugehörigen Werbekampagne ebnete den Weg. Beide waren, nach dem Teile der Kampagne sogar in der „Torch“ Gallerie ausgestellt wurden, nun in der Modewelt als Newcomer etabliert.
Den eigentlichen Durchbruch hatten die beiden aber erst 1998, als sie ihren Weg in die Pariser Haute Couture fanden. Dort begeisterten sie mit innovativen Kreationen die auf extremen Volumen und Formen basierten. Viktor und Rolf gelang es dann, die doch eher fürs Auge gedachte Kollektion, tragfähig zu gestalten und sie zur Herbst/Winter Saison auf den Markt zu bringen. Die Spezialität der beiden Designer sind perfekt geschnittene Smokings. Kein Wunder also, dass der meist verkaufte Artikel ein Smoking mit einer ¾ Hose ist.
Im Herbst 2006 gelang den beiden mit dem Auftrag von Hennes & Mauritz ein weiterer Coup. Für das sehr bekannte Modehaus H&M sollten die beiden eine komplette Kollektion entwerfen, die im Zeichen der Liebe steht. Inspiriert von dem Motto, fand man auf den Damenkleidern Herzen und auf der Herrenbekleidung Amors Pfeile. Mit dieser Kollektion ist den Jungdesignern ein perfekter Mix aus cool, kitschig und ladylike gelungen.
Ein Tipp zum Schluss. Wer sich mal ein Bild vom „House of Viktor & Rolf“ machen möchte, sollte unbedingt die Website der beiden besuchen, denn die ist einen Besuch auf jeden Fall wert.
Tags: Accessoires, Anzüge, Fashion, haute couture, Hemden, Parfum
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Thursday, October 8th, 2009
Wenn man den Namen JOOP! hört, denkt man gleich an einen der berühmtesten deutschen Designer, der seinen Namen der Firma gab. Der 1944 in Bornstedt bei Potsdam geborene Designer Wolfgang Joop, kam eher über Umwege zur Mode. Er wuchs auf dem Bauernhof seiner Familie nahe dem berühmten Schloss Sanssouci auf, bis die Familie dann nach Braunschweig umsiedelte. In Braunschweig beendete er seine schulische Ausbildung mit dem Abitur und fing auf Drängen seines Vater ein Studium im Bereich Werbepsychologie an, beendete dies jedoch vorzeitig und schlug sich dann als Restaurator durchs Leben. Von diesem Zeitpunkt an, begann Wolfang Joop, sich mit Kunst zu beschäftigen. Inspiriert von der Arbeit als Restaurator und den aufflammenden Interesse für die Kunst, begann er 1968 mit einem Studium der Kunstpädagogik. Aber auch dieses brach er vorzeitig ab. Seine eigentliche Karriere begann erst 1970, als er zusammen mit seiner Ehefrau Karin an einem Modewettbewerb der Zeitschrift „Constanze“ teilnahm und prompt die ersten 3 Preise gewann. Aufgrund des Erfolges bei dem Wettbewerb, erhielt eine Stelle als Moderedakteur beim Frauenmagazin „Neue Mode“. Den Job kündigte er jedoch 1971 um sich als freiberuflicher Journalist und Designer zu verwirklichen. Es dauerte dann noch bis 1978, dass Wolfgang Joop seine erste eigene Pelzkollektion auf den Markt brachte. Diese Kollektion fand weltweit Anklang und wurde sogar von der berühmten New York Times gewürdigt, die Ihm den Ehrentitel “Prussian Designer” (”Preußischer Designer”) verlieh.
Das Markenzeichen Joop wurde erst 1982 zu seiner ersten Prêt-à-porter-Damenkollektion eingeführt. 1985 folgte dann eine Herrenkollektion. Die Marke JOOP stand nun für Luxus und Exklusivität aus Deutschland, kein Wunder also, dass Wolfgang Joop 1987 seine erste Parfümkollektion auf den Markt brachte und einen entscheidenden Punkt an seinem Logo JOOP änderte. Mit der Einführung der Parfümserie setzte er an sein in Großbuchstaben geschriebenes Logo JOOP noch ein Ausrufezeichen um die Energie zu symbolisieren, die sich hinter Marke verbirgt. Das heute bekannte Logo JOOP! war geboren. Dank all dieser Veränderungen entwickelte sich JOOP! Von nun an von einem reinem Designerlabel zu einer Lifestylemarke. Die Angebotsvielfalt reicht heute von Bekleidung, Parfüms, Handtüchern und Sonnenbrillen bis hin zu Wasserhähnen. Selbst ein Service, welches er in Zusammenarbeit mit der Meißner Porzellan-Manufaktur designt hat, kann man heute im Hause JOOP! erwerben.
Alle Produkte der Marke JOOP!, werden seit 1997 von der JOOP GmbH vertrieben, von der Wolfgang Joop 1998, 95% seiner Anteile, an den Hamburger Wünsche Konzern verkaufte. Die restlichen 5% seiner Anteile, verkaufte er 2001 und zog sich somit auch als Chefdesigner zurück.. Seit dem konzentriert er sich voll und ganz auf das 1999 gegründete Label „Wunderkind“.
Tags: Accessoires, Anzüge, Blusen, Brillen, Fashion, haute couture, Hemden, Jeans, Kleider, Kostüme, Parfum, Underwear
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