Posts Tagged ‘Anzüge’

DKNY

Friday, November 13th, 2009

Donna Faske wurde 1948 in New York von einem Herrenausstatter und einem Model geboren, kam also gleich in eine Familie, die mit Mode viel am Hut hatte und lernte schnell, sich dafür zu begeistern. Um in der gleichen Branche tätig zu werden wie ihre Eltern, begann Donna Faske eine Ausbildung an der „Parson’s School of Design“ in Manhattan, die sie jedoch nach einem Sommer-Aushilfsjob abbrach. Während des Sommerjobs hatte sie beim Label Anne Klein gearbeitet und wurde dort bald „Assistant Designer“ und schließlich „Associate Designer“.

Im Jahr 1973 änderte sich Donnas Name zu Donna Karan, als sie Mark Karan, den Besitzer einer Modeboutique, heiratete. 1974 starb Anne Klein und Donna Karan übernahm gemeinsam mit Louis Dell’Olio das Unternehmen, im gleichen Jahr bekam sie ihre erste und bisher einzige Tochter Gabrielle, genannt Gabby. 1983 heiratete Donna Karan ihren zweiten Mann, den Bildhauer Stephan Weiss mit dem sie ihr eigenes Label „Donna Karan New York“ gründete. Die ersten Kollektionen spezialisierten sich vor allem auf Damenmode von Business- bis Sportswear, sowie Dessous und Nachtwäsche. Ab 1991 kamen auch Männerkollektionen dazu.

Mit dem Wunsch die perfekte Jeans zu designen und damit ihre Tochter Gabby einkleiden zu können, gründete Donna Karran dann schließlich im Jahr 1989 das Label „DKNY“. Diese Marke sollte eher jüngere, noch nicht so zahlungskräftige Kundschaft ansprechen. Des weiteren basierte das Konzept auf der Idee, die „sieben einfachen Stücke“ zu entwerfen, die alle untereinander kombinierbar sein sollten und auf diese Weise für jeden Anlass ein passendes Outfit abgaben. Unter anderem zählten zu diesen Stücken ein Wickelrock und der von Donna Karran erfundene Body. Weiterhin machten schwarzer Kaschmir, Strech und Leder die Kollektion perfekt. Donna Karan achtete dabei stetig darauf, dass die Stoffe einer qualitativ hochwertigen Verarbeitung entsprachen und dass das Design sowohl zeitlos, als auch trendy war.

Auf Grund des großen Erfolges wurden in den Folgejahren noch weitere Linien, wie DKNY Jeans, DKNY Underwear und DKNY Men eingeführt. 2001 wurde das Label DKNY von der einflussreichen LVMH Gruppe aufgekauft, Donna Karan designt selbst heute nicht mehr, wirft jedoch nach wie vor ein Auge darauf, dass das Label seinen Stil beibehält.

Dolce & Gabbana

Friday, November 13th, 2009

Das italienische Modeimperium Dolce & Gabbana wurde 1985 von den beiden Modedesignern Domenico Dolce und Stefano Gabbana in Legnano bei Mailand gegründet. Die beiden hatten sich zuvor beim Hausieren mit ihren Zeichnungen getroffen und die Chance erhalten, gemeinsam als Assistenten eine Kollektion zu entwerfen. Aus dieser entstand fünf Jahre später ihr eigenes Label, das heutzutage nicht mehr aus der Modebranche wegzudenken ist.

Bereits ein Jahr nach der Firmengründung inszenierten die beiden Designer ihre erste eigene Damenmodenschau. Dolce & Gabbana entwickelte sich sehr schnell und erreichte bald auch außerhalb Italiens Ruhm. Stefano Gabbana war dabei meist für die Auswahl der Stoffe, Farben und für das Unternehmen an sich verantwortlich, während Domenico Dolce seinerseits für das Nähen zuständig war. Saison für Saison kreierten die beiden Designer immer wieder neue modische Sensationen, die auf der ganzen Welt populär und beliebt wurden. Als Leitbilder dienten ihnen dabei hauptsächlich italienische Schönheiten, die mediterrane Vollblutfrauen verkörpern, wie Anna Magnani oder Monica Belluci.

Dolce & Gabbana – die neue Generation

Inzwischen gibt es nicht mehr nur das ursprüngliche Dolce & Gabbana, sondern auch weitere Segmente wie D&G und D&G Junior. Die Designer selbst sagen, dass David Beckham und Wladimir Putin das Label Dolce & Gabbana optimal verkörpern: eine Kombination aus Klassik, Eleganz, Sinnlichkeit, Seriosität, die aber mit der Zeit ein wenig langweilig und konservativ wirkt.

D&G dagegen stellt ein jüngeres und damit auch jugendlicher wirkendes Label der beiden Designer dar. Es entstand vor 14 Jahren in New York, als sich Stefan Gabbana und Domenico Dolce vom Broadway inspirieren ließen.

Es gibt also einen erheblichen Unterschied zwischen Dolce & Gabbana und D&G, jedoch sind beide von den gleichen Designern und beide sind durch das gleiche Erkennungszeichen geprägt: Die Beiden Großbuchstaben D&G, die sich oftmals auf der Kleidung befinden. Zudem bringt Dolce & Gabbana nicht nur Kleidung, sondern auch regelmäßig Kollektionen von Sonnenbrillen, Parfums und Portmonnaies heraus und spätestens diese sind mit den beiden berühmten Buchstaben verziert.

Dior

Friday, November 13th, 2009

Christian Dior wurde 1905 in der Normandie in Frankreich geboren. Seine ersten Jahrzehnte verbrachte er jedoch nicht mit Mode, sondern mit einer Ausbildung im diplomatischen Dienst und einer Tätigkeit als Galerist. Erst als seine kleine Kunstgalerie 1931 in Insolvenz ging, kam er in die Modebranche. Danach hielt sich der junge Designer mit Hutskizzen für die Modistin Agnès über Wasser. Daraus entstanden erste Modekreationen bis Robert Piquet ihn engagierte, für ihn Mode zu entwerfen. Dies gab Christian Dior für das nächste Jahrzehnt neue Beschäftigungen bei unterschiedlichen kleinen Modehäusern. Anschließend schlug ihm der Textilfabrikant Marcek Boussac vor, die künstlerische Leitung für ein neu zu gründendes Haute Couture-Haus zu Übernehmen. Die Marke Christian Dior war geboren.

Nachdem die Europäer während des 2. Weltkrieges schlimme Zeiten hinter sich gebracht hatten, traf Christian Dior seit 1947 mit seinem „New Look“ den Nerv der Zeit.
Dieser ging einen Schritt zurück, da der Designer die Kleidung, die vor dem Zweiten Weltkrieg getragen wurde, adaptierte. Sie war gekennzeichnet durch eine schmale Taille, ein figurbetontes Oberteil, kurze Jäckchen und weite, schwingende Röcke. Christian Dior nannte die Kollektion „Ligne Corolle“, was auf Deutsch Blütenkelch-Linie bedeutet und den Kleidungsstil perfekt beschreibt. Noch im gleichen Jahr brachte der schnell beliebte Designer seinen Duft „Miss Dior“ auf den Markt, ein Jahr später wurde „Christian Dior New York Inc“ gegründet. Dies war der Startschuss für die Herstellung von Nyonstrümpfen, Maßschuhen und Modeschmuck.

Nach dem Tod von Christian Dior, zehn Jahre nach Gründung des Modelabels, übernahm Yves Sant Laurent die Leitung des Hauses. Heute ist John Galliano erfolgreicher Chefdesigner von Dior, während das Modelabel selbst zur LVMH Gruppe gehört. Kennzeichnend für die Marke ist das CD Logo und eine präzise Schnittführung, die an Haute Couture erinnert.

Energie

Tuesday, November 10th, 2009

Mit dem Wunsch etwas neues, vollkommen anderes zu erschaffen, wurde Energie geboren. Angefangen in einem kleinen Modegeschäft in Rom in den späten 1980er Jahren, in dem der Designer und Gründer Vittorio Hassan Kleidungsstücke aus aller Welt nach seinen Ideen veränderte und verkaufte, entwickelte sich Energie schnell zu einer der populärsten Modemarken Italiens. Um den Erfolg nicht zu stoppen, fingen die verschiedenen Künstler in dem kleinen Kultladen in Rom an, auch eigene Kleidung zu kreieren und auf Modeschauen auszustellen.

Ziel war es, verschiedene Materialien zu kombinieren, also unterschiedliche Stile, Stoffe und Schnitte zu vereinen, die gemeinsam eine authentische Identität ausstrahlen sollten. Unter anderem wurden dabei Hosen entworfen, deren Nähte mexikanische Stoffe enthielten. Die Kollektion namens Energie war ein großer Erfolg und in kürzester Zeit ausverkauft. Der Name des Labels war geboren.

Schnell blieb der Erfolg Energies nicht länger in Italien, sondern breitete sich über ganz Europa aus. Im Jahr 2001 wurde das Label um eine Schuhkollektion erweitert, die ebenso viele Erfolge verbuchte wie zuvor die Kleider. Als Energie zusätzlich mehrere kleine Labels wie Miss Sixty und Killah gründete, konnte die Marke endgültig zu einer bedeutenden Größe auf dem europäischen Modemarkt heranwachsen.

Denim ist ein Stoff, der Experimente erlaubt. Genau das repräsentiert das Label in jeder seiner Kollektionen. Typisch für Energie ist der Vintage- Stil, die Stoffe scheinen, als hätte jemand sie zuvor bereits getragen und abgenutzt, das Label sie anschließend überarbeitet und neu erfunden, wobei Einflüsse der Persönlichkeit und Stimmung des Designers eine große Rolle spielen. Hochwertige Stoffe, mit experimentellen Waschungen bearbeitet, geben der Kleidung das benutzte Aussehen und die typische, starke Persönlichkeit.

Besonders ist, dass Energie zu einer eigenständigen Marke wurde, die nicht unbedingt gängigen Trends folgt, sondern immer noch nach der alten, ursprünglichen Methode des Gründers arbeitet.

Mexx

Tuesday, November 10th, 2009

Mexx ist ein niederländisches Modelabel für Damen, Herren und Kinder, das in 50 Ländern auf vier Kontinenten vertreten ist. Der Name Mexx hat einen interessanten Hintergrund. Ursprünglich gab es Anfang der 80er Jahre zwei Unternehmen: das Label Moustache für Männer und Emmanuelle für Frauen. 1986 haben diese beiden Marken fusioniert. Die beiden ersten Buchstaben repräsentierten dabei jeweils die ehemalige Marke. Zusätzlich wurde noch ein XX rangehängt, welches für zwei Küsse und symbolisch für den Fusionierungsvorgang steht. So entstand der Name Mexx.

1990 wurde das Label um Kindermode erweitert. Das eigene Kindermodesortiment war hauptsächlich für Eltern gedacht, die ihre Kinder stilvoll und ähnlich wie sich selbst ankleiden wollten.

Heute ist Mexx vor allem für ihre trendige, modische und vor allem tragbare Kleidung bekannt. So sieht die Bekleidung von Mexx nicht nur stylisch aus, sondern überzeugt zusätzlich mit Bequemlichkeit und Tragekomfort. Dabei ist das Preis- Leistungsverhältnis sehr gut.

Das Label achtet darauf, für jeden etwas dabei zu haben. So findet man neben alltäglicher Damenbekleidung wie Jeans, Tuniken und Shirts auch Blusen und Kleider. Überdies hat Mexx Stiefel, Taschen und Bettwäsche zu bieten.

Bugatti

Tuesday, November 10th, 2009

Wenn man den Namen Bugatti hört denkt man als erstes an den italienischen Autobauer und nicht an Mode. Jedoch hat sich das Label Bugatti, das aus dem Hause Brinkmann stammt, erfolgreich auf dem Weltmarkt etabliert. Ein Verbindung des Modekonzerns zu den Autobauern, wie der Name vermuten lässt, gibt es jedoch nicht.

Zu den Namen kam man eher zufällig. Als man 1978 einen Namen für eine neue Mantelkollektion im Hause Brinkmann suchte, schwebte den Marketingchef ein italienisch klingender Name vor und er griff zum Mailänder Telefonbuch. Man entdeckte den Namen Bugatti und ließ ihn patentieren.

Im gleichen Jahr wurde die erste Herrenmantel Kollektion unter den Namen Bugatti auf den Markt gebracht und war ein Erfolg. Das Sortiment von Bugatti wurde ständig erweitert, so kann man nun neben den berühmten Mänteln u.a. auch noch Gürtel, Taschen, Schirme, Schuhe, Hemden, Strickwaren erwerben.

Nach der Fusion mit Gore Tex, glänzt Bugatti mit einer Öl und Schmutz abweisenden nano protection auf Anzügen. Das Schuhsegment hat sich mit der Fusion ebenfalls erweitert. Selbst Günther Jauch schwört bei den Live Übertragungen von Stern TV, auf die atmungsaktiven Anzüge von Bugatti. Die Jacke mit eingebauter Heizung, die 2006 für Furore sorgte, ist ein weiterer Beweis für das ständige streben nach neuen Innovationen.

Mittlerweile hat sich Bugatti von einer reinen Herrenbekleidungs- zu einer Lifestylemarke entwickelt. So ist es nun möglich sein gesamtes Lebensumfeld mit Bugatti zu gestalten.

Jean Paul Gaultier

Tuesday, November 10th, 2009

Der Name Jean Paul Gaultier steht nicht nur für einen Designer oder sein gleichnamiges Label, nein Jean Paul Gaultier steht für eine eigene Modewelt. Er ist einer der bedeutesten Designer unserer Zeit. Seine Kreationen sind so vielseitig dass man es nicht schafft, ihm einen bestimmten Stil zuzuordnen, Jean Paul Gaultier ist ein Stil für sich. Gegründet hat Jean Paul Gaultier sein gleichnamiges Label 1978 in Paris. Doch schon in seiner Kindheit begeisterte er sich für Kosmetik und Mode, so kam es auch dazu, dass er für seine Mutter und Großmutter Kleidung entwarf.

Jean Paul Gaultier ist ein Beispiel dafür, dass es man es auch ohne eine Ausbildung als Modedesigner auf den Modeolymp schaffen kann. Sein frühes Talent nutzte er bereits im Alter von 17 Jahren, indem er sich mit eigenen Entwürfen bei verschiedenen Designern in Paris bewarb. Pierre Gardin, war es dann, der das enorme Potential von Jean Paul Gaultier erkannte und ihn dann als Assistenten einstellte. Um seine Weiterentwicklung zu fördern wechselte er schon ein Jahr später zu Jean Patou, wo er sein Handwerk lernte. Er kehrte jedoch dann zu Pierre Gardin zurück und präsentierte 1976 seine erste Prêt-à-porter-Kollektion. Nicht nur mit der Kollektion an sich, die von der Punkbewegung geprägt war, erregte er aufesehen, nein auch die Art der Präsentation sorgte für Verwunderung. Denn anders als üblich setzte Jean Paul Gaultier nicht auf Top Models, vielmehr lies er seine Kollektion von älteren, übergewichtigen, tätowierten oder gepiercten Personen vorführen.

In den 80er Jahren setzte er seine ausgefallenen Kreationen fort und entwarf eine Kollektion in denen er Unterwäsche als Oberwäsche kreierte, unter der extravagante Büstenhalter und Korsetts getragen wurden. Diese sind seit her sein Markenzeichen. Durch seinen unnachahmlichen Stil, traf er auch den Geschmack der Sängerin Madonna, die ihn Anfang der 90er als Kostümbildner für ihre “Blond Ambition Tour” engagierte. Mitte der 90er brachte Jean Paul Gaultier, eine unisex Linie mit den Namen “JPG by Gaultier”, die auf sportliche Elemente setzt auf den Markt.

Im Jahr 1999 war er so hoch angesehen, dass das Modehaus Hermès 35% seines Unternehmens kaufte. Seit 2003 kreiert Jean Paul Gaultier als Chefdesigner von Hermès nun auch für dieses Modehaus die Prêt-à-porter Kollektionen.

Die Angebotspalette von Jean Paul reicht heutzutage von Prêt-à-porter und Haute-Couture Kollektionen über Schmuck, Accessoires bis zu exklusiven Parfümserien. Wer Kleidung nicht nur tragen möchte, sondern wie Marilyn Manson und Madonna, die Kleidung auch als Statement und Verkörperung eines Lebensstils ansieht, ist in der Modewelt von Jean Paul Gaultier genau richtig.

Viktor und Rolf

Tuesday, November 10th, 2009

Amsterdam hat weit aus mehr zu bieten als Tulpen und Grachten. Für jeden Modeliebhaber sollte auch ein Besuch im „House of Viktor & Rolf“ stehen. Denn das 1992 von Viktor Horsting und Rolf Snoeren in Amsterdam gegründete Modelabel, hat es geschafft die Modewelt zu erobern. Die beiden lernten sich während Ihres Studiums auf der Modeakademie in Arnheim kennen, wo zwischen den beiden eine feste Freundschaft entstand. Nach dem Studium entschlossen sich die beiden, ihr Faible für experimentelle und skulpturale Kleidung gemeinsam zu verwirklichen.Dies führte zur Gründung des Labels Viktor und Rolf.

Mit Ihren ersten Entwürfen gewannen die Jungdesigner bereits 1993 gleich drei Preise beim Hyères-Festival. Nach diesem Erfolg entschlossen die beiden, sich einem Kollektiv von gleich gesinnten Jungdesignern anzuschließen. Die Gruppe, die den Namen Le Cri Néerlandais trug, organisierte zwei Shows in Paris, mit der sie das Auge der Pariser Modewelt auf sich richten wollten. Der Erfolg blieb leider unter den Erwartungen der Mitglieder des Designerkollektives, was schließlich zur Auflösung der Gruppe führte.

Viktor und Rolf ließen sich davon aber nicht entmutigen und brachten 1996 ihre erste Kollektion mit dem Namen „Viktor und Rolf On Strike“ auf den Markt. Leider gelang es den beiden auch damit nicht, Anklang bei der Presse und beim Publikum zu finden. Erst eine spielzeugartige Modenschau en miniature mit der dazugehörigen Werbekampagne ebnete den Weg. Beide waren, nach dem Teile der Kampagne sogar in der „Torch“ Gallerie ausgestellt wurden, nun in der Modewelt als Newcomer etabliert.

Den eigentlichen Durchbruch hatten die beiden aber erst 1998, als sie ihren Weg in die Pariser Haute Couture fanden. Dort begeisterten sie mit innovativen Kreationen die auf extremen Volumen und Formen basierten. Viktor und Rolf gelang es dann, die doch eher fürs Auge gedachte Kollektion, tragfähig zu gestalten und sie zur Herbst/Winter Saison auf den Markt zu bringen. Die Spezialität der beiden Designer sind perfekt geschnittene Smokings. Kein Wunder also, dass der meist verkaufte Artikel ein Smoking mit einer ¾ Hose ist.

Im Herbst 2006 gelang den beiden mit dem Auftrag von Hennes & Mauritz ein weiterer Coup. Für das sehr bekannte Modehaus H&M sollten die beiden eine komplette Kollektion entwerfen, die im Zeichen der Liebe steht. Inspiriert von dem Motto, fand man auf den Damenkleidern Herzen und auf der Herrenbekleidung Amors Pfeile. Mit dieser Kollektion ist den Jungdesignern ein perfekter Mix aus cool, kitschig und ladylike gelungen.

Ein Tipp zum Schluss. Wer sich mal ein Bild vom „House of Viktor & Rolf“ machen möchte, sollte unbedingt die Website der beiden besuchen, denn die ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

JOOP!

Thursday, October 8th, 2009

Wenn man den Namen JOOP! hört, denkt man gleich an einen der berühmtesten deutschen Designer, der seinen Namen der Firma gab. Der 1944 in Bornstedt bei Potsdam geborene Designer Wolfgang Joop, kam eher über Umwege zur Mode. Er wuchs auf dem Bauernhof seiner Familie nahe dem berühmten Schloss Sanssouci auf, bis die Familie dann nach Braunschweig umsiedelte. In Braunschweig beendete er seine schulische Ausbildung mit dem Abitur und fing auf Drängen seines Vater ein Studium im Bereich Werbepsychologie an, beendete dies jedoch vorzeitig und schlug sich dann als Restaurator durchs Leben. Von diesem Zeitpunkt an, begann Wolfang Joop, sich mit Kunst zu beschäftigen. Inspiriert von der Arbeit als Restaurator und den aufflammenden Interesse für die Kunst, begann er 1968 mit einem Studium der Kunstpädagogik. Aber auch dieses brach er vorzeitig ab. Seine eigentliche Karriere begann erst 1970, als er zusammen mit seiner Ehefrau Karin an einem Modewettbewerb der Zeitschrift „Constanze“ teilnahm und prompt die ersten 3 Preise gewann. Aufgrund des Erfolges bei dem Wettbewerb, erhielt eine Stelle als Moderedakteur beim Frauenmagazin „Neue Mode“. Den Job kündigte er jedoch 1971 um sich als freiberuflicher Journalist und Designer zu verwirklichen. Es dauerte dann noch bis 1978, dass Wolfgang Joop seine erste eigene Pelzkollektion auf den Markt brachte. Diese Kollektion fand weltweit Anklang und wurde sogar von der berühmten New York Times gewürdigt, die Ihm den Ehrentitel “Prussian Designer” (”Preußischer Designer”) verlieh.

Das Markenzeichen Joop wurde erst 1982 zu seiner ersten Prêt-à-porter-Damenkollektion eingeführt. 1985 folgte dann eine Herrenkollektion. Die Marke JOOP stand nun für Luxus und Exklusivität aus Deutschland, kein Wunder also, dass Wolfgang Joop 1987 seine erste Parfümkollektion auf den Markt brachte und einen entscheidenden Punkt an seinem Logo JOOP änderte. Mit der Einführung der Parfümserie setzte er an sein in Großbuchstaben geschriebenes Logo JOOP noch ein Ausrufezeichen um die Energie zu symbolisieren, die sich hinter Marke verbirgt. Das heute bekannte Logo JOOP! war geboren. Dank all dieser Veränderungen entwickelte sich JOOP! Von nun an von einem reinem Designerlabel zu einer Lifestylemarke. Die Angebotsvielfalt reicht heute von Bekleidung, Parfüms, Handtüchern und Sonnenbrillen bis hin zu Wasserhähnen. Selbst ein Service, welches er in Zusammenarbeit mit der Meißner Porzellan-Manufaktur designt hat, kann man heute im Hause JOOP! erwerben.

Alle Produkte der Marke JOOP!, werden seit 1997 von der JOOP GmbH vertrieben, von der Wolfgang Joop 1998, 95% seiner Anteile, an den Hamburger Wünsche Konzern verkaufte. Die restlichen 5% seiner Anteile, verkaufte er 2001 und zog sich somit auch als Chefdesigner zurück.. Seit dem konzentriert er sich voll und ganz auf das 1999 gegründete Label „Wunderkind“.