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Bugatti

Tuesday, November 10th, 2009

Wenn man den Namen Bugatti hört denkt man als erstes an den italienischen Autobauer und nicht an Mode. Jedoch hat sich das Label Bugatti, das aus dem Hause Brinkmann stammt, erfolgreich auf dem Weltmarkt etabliert. Ein Verbindung des Modekonzerns zu den Autobauern, wie der Name vermuten lässt, gibt es jedoch nicht.

Zu den Namen kam man eher zufällig. Als man 1978 einen Namen für eine neue Mantelkollektion im Hause Brinkmann suchte, schwebte den Marketingchef ein italienisch klingender Name vor und er griff zum Mailänder Telefonbuch. Man entdeckte den Namen Bugatti und ließ ihn patentieren.

Im gleichen Jahr wurde die erste Herrenmantel Kollektion unter den Namen Bugatti auf den Markt gebracht und war ein Erfolg. Das Sortiment von Bugatti wurde ständig erweitert, so kann man nun neben den berühmten Mänteln u.a. auch noch Gürtel, Taschen, Schirme, Schuhe, Hemden, Strickwaren erwerben.

Nach der Fusion mit Gore Tex, glänzt Bugatti mit einer Öl und Schmutz abweisenden nano protection auf Anzügen. Das Schuhsegment hat sich mit der Fusion ebenfalls erweitert. Selbst Günther Jauch schwört bei den Live Übertragungen von Stern TV, auf die atmungsaktiven Anzüge von Bugatti. Die Jacke mit eingebauter Heizung, die 2006 für Furore sorgte, ist ein weiterer Beweis für das ständige streben nach neuen Innovationen.

Mittlerweile hat sich Bugatti von einer reinen Herrenbekleidungs- zu einer Lifestylemarke entwickelt. So ist es nun möglich sein gesamtes Lebensumfeld mit Bugatti zu gestalten.

Jean Paul Gaultier

Tuesday, November 10th, 2009

Der Name Jean Paul Gaultier steht nicht nur für einen Designer oder sein gleichnamiges Label, nein Jean Paul Gaultier steht für eine eigene Modewelt. Er ist einer der bedeutesten Designer unserer Zeit. Seine Kreationen sind so vielseitig dass man es nicht schafft, ihm einen bestimmten Stil zuzuordnen, Jean Paul Gaultier ist ein Stil für sich. Gegründet hat Jean Paul Gaultier sein gleichnamiges Label 1978 in Paris. Doch schon in seiner Kindheit begeisterte er sich für Kosmetik und Mode, so kam es auch dazu, dass er für seine Mutter und Großmutter Kleidung entwarf.

Jean Paul Gaultier ist ein Beispiel dafür, dass es man es auch ohne eine Ausbildung als Modedesigner auf den Modeolymp schaffen kann. Sein frühes Talent nutzte er bereits im Alter von 17 Jahren, indem er sich mit eigenen Entwürfen bei verschiedenen Designern in Paris bewarb. Pierre Gardin, war es dann, der das enorme Potential von Jean Paul Gaultier erkannte und ihn dann als Assistenten einstellte. Um seine Weiterentwicklung zu fördern wechselte er schon ein Jahr später zu Jean Patou, wo er sein Handwerk lernte. Er kehrte jedoch dann zu Pierre Gardin zurück und präsentierte 1976 seine erste Prêt-à-porter-Kollektion. Nicht nur mit der Kollektion an sich, die von der Punkbewegung geprägt war, erregte er aufesehen, nein auch die Art der Präsentation sorgte für Verwunderung. Denn anders als üblich setzte Jean Paul Gaultier nicht auf Top Models, vielmehr lies er seine Kollektion von älteren, übergewichtigen, tätowierten oder gepiercten Personen vorführen.

In den 80er Jahren setzte er seine ausgefallenen Kreationen fort und entwarf eine Kollektion in denen er Unterwäsche als Oberwäsche kreierte, unter der extravagante Büstenhalter und Korsetts getragen wurden. Diese sind seit her sein Markenzeichen. Durch seinen unnachahmlichen Stil, traf er auch den Geschmack der Sängerin Madonna, die ihn Anfang der 90er als Kostümbildner für ihre “Blond Ambition Tour” engagierte. Mitte der 90er brachte Jean Paul Gaultier, eine unisex Linie mit den Namen “JPG by Gaultier”, die auf sportliche Elemente setzt auf den Markt.

Im Jahr 1999 war er so hoch angesehen, dass das Modehaus Hermès 35% seines Unternehmens kaufte. Seit 2003 kreiert Jean Paul Gaultier als Chefdesigner von Hermès nun auch für dieses Modehaus die Prêt-à-porter Kollektionen.

Die Angebotspalette von Jean Paul reicht heutzutage von Prêt-à-porter und Haute-Couture Kollektionen über Schmuck, Accessoires bis zu exklusiven Parfümserien. Wer Kleidung nicht nur tragen möchte, sondern wie Marilyn Manson und Madonna, die Kleidung auch als Statement und Verkörperung eines Lebensstils ansieht, ist in der Modewelt von Jean Paul Gaultier genau richtig.

Viktor und Rolf

Tuesday, November 10th, 2009

Amsterdam hat weit aus mehr zu bieten als Tulpen und Grachten. Für jeden Modeliebhaber sollte auch ein Besuch im „House of Viktor & Rolf“ stehen. Denn das 1992 von Viktor Horsting und Rolf Snoeren in Amsterdam gegründete Modelabel, hat es geschafft die Modewelt zu erobern. Die beiden lernten sich während Ihres Studiums auf der Modeakademie in Arnheim kennen, wo zwischen den beiden eine feste Freundschaft entstand. Nach dem Studium entschlossen sich die beiden, ihr Faible für experimentelle und skulpturale Kleidung gemeinsam zu verwirklichen.Dies führte zur Gründung des Labels Viktor und Rolf.

Mit Ihren ersten Entwürfen gewannen die Jungdesigner bereits 1993 gleich drei Preise beim Hyères-Festival. Nach diesem Erfolg entschlossen die beiden, sich einem Kollektiv von gleich gesinnten Jungdesignern anzuschließen. Die Gruppe, die den Namen Le Cri Néerlandais trug, organisierte zwei Shows in Paris, mit der sie das Auge der Pariser Modewelt auf sich richten wollten. Der Erfolg blieb leider unter den Erwartungen der Mitglieder des Designerkollektives, was schließlich zur Auflösung der Gruppe führte.

Viktor und Rolf ließen sich davon aber nicht entmutigen und brachten 1996 ihre erste Kollektion mit dem Namen „Viktor und Rolf On Strike“ auf den Markt. Leider gelang es den beiden auch damit nicht, Anklang bei der Presse und beim Publikum zu finden. Erst eine spielzeugartige Modenschau en miniature mit der dazugehörigen Werbekampagne ebnete den Weg. Beide waren, nach dem Teile der Kampagne sogar in der „Torch“ Gallerie ausgestellt wurden, nun in der Modewelt als Newcomer etabliert.

Den eigentlichen Durchbruch hatten die beiden aber erst 1998, als sie ihren Weg in die Pariser Haute Couture fanden. Dort begeisterten sie mit innovativen Kreationen die auf extremen Volumen und Formen basierten. Viktor und Rolf gelang es dann, die doch eher fürs Auge gedachte Kollektion, tragfähig zu gestalten und sie zur Herbst/Winter Saison auf den Markt zu bringen. Die Spezialität der beiden Designer sind perfekt geschnittene Smokings. Kein Wunder also, dass der meist verkaufte Artikel ein Smoking mit einer ¾ Hose ist.

Im Herbst 2006 gelang den beiden mit dem Auftrag von Hennes & Mauritz ein weiterer Coup. Für das sehr bekannte Modehaus H&M sollten die beiden eine komplette Kollektion entwerfen, die im Zeichen der Liebe steht. Inspiriert von dem Motto, fand man auf den Damenkleidern Herzen und auf der Herrenbekleidung Amors Pfeile. Mit dieser Kollektion ist den Jungdesignern ein perfekter Mix aus cool, kitschig und ladylike gelungen.

Ein Tipp zum Schluss. Wer sich mal ein Bild vom „House of Viktor & Rolf“ machen möchte, sollte unbedingt die Website der beiden besuchen, denn die ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

Wunderkind

Tuesday, November 10th, 2009

Mit dem Label Wunderkind, lebt Wolfgang Joop seine Vision aus, was sich im Kleiderschrank einer zeitgemäß stilsicheren Frau befinden sollte. Das Label wurde 1999 von Wolfgang Joop in Potsdam gegründet. Sein internationales Debüt feierte es jedoch erst im Jahre 2004, als er seine aktuelle Kollektion der Presse und ausgesuchten Käufern vorstellte.

Das Label Wunderkind bietet verschiedene Linien an, darunter befindet sich unter anderem auch eine Luxuslinie mit handgefertigten Accessoires und Brillen. Die ersten Shops wurden 2008 in Berlin und auf Sylt eröffnet. Im Jahr 2009 folgte ein Flagship Store auf der Mount Street in London. Bei Wunderkind erfährt man viel über Wolfgang Joops persönlichen Geschmack, und seine Auffasung von der Widersprüchlichkeit und Dualität der Frau. Er setzt sich mit der Marke Wunderkind über die klassisch konventionelle Schneiderkunst hinweg und lebt seine Freiheiten aus, indem er die weibliche Eleganz neu interpretiert.

Wunderkind experimentiert mit dem Spiel verschiedener Strukturen und Schnitte und einer Mischung aus maskulinen Akzenten mit femininen Formen. Wunderkind charakterisiert sich darüber hinaus durch die Verarbeitung hochwertiger Stoffe in Kombination mit einzigartigen Schnitten was dem Label eine höhere Sinnlichkeit verleiht.

7 for all Mankind

Tuesday, November 10th, 2009

Ist eine Premiumjeansmarke die im Jahre 2000 von Michael Glasser, Peter Koral und Jerome Dahan in L.A (USA) gegründet wurde. Der Name „7 for all Mankind“ wurde aus einer amerikanischen Umfrage abgeleitet, nach der jeder US Bürger 7 Jeans besitzt. 7 for all Mankind begann mit einer reinen Damenkollektion, die auch auf die Problemzonen der Frauen einging. Kein Wunder also, dass es nicht lange gedauert hat, bis die Fangemeinde sich auch auf Hollywood Größen wie Angelina Jolie, Cameron Diaz, Jennifer Garner and Liv Tyler ausweitete.

Nach dem riesigen Erfolg der Damenkollektion entschloss man sich im Jahre 2002 die Kollektion auf Herrenjeans zu erweitern. Auch diese fanden sofort reißenden Absatz in der Hollywoodriege zu denen u.a. Jake Gyllenhaal, Ben Affleck, and Ryan Reynolds gehören.

Um das komplette Segment abzudecken, kam 2005 auch die erste Kinderkollektion auf den Markt. Auch Schuhe, Hemden und Shirts ließen nicht lange auf sich warten.

7 for all Mankind setzt auf hohe Qualität und ausgefallene Formen. Gerade bei der Männerkollektion werden die typisch amerikanischen Styles eingehalten. 7 for all Mankind machen nicht nur durch flippige Farben oder Muster auf sich aufmerksam, allein die Form und die Qualität, die sie wirklich alltagstauglich machen, sorgen für den gewissen Unterschied. Und ein Stück American Way of Life kriegt man obendrein.

Benetton

Tuesday, November 10th, 2009

Ist ein 1965 gegründetes italienisches Familienunternehmen. Gegründet wurde Benetton von den Familienmitgliedern Luciano, Giuliana, Gilberto und Carlo Benetton. Die als Näherin arbeitende Giuliana Benetton hatte die Idee, Strickwaren für junge Leute zu entwerfen und zu produzieren. Sie machte sich an die Arbeit und die farbenfrohen Kreationen waren geboren. Um die Kreationen zu verkaufen, sprang Ihr Bruder Luciano mit ins Boot. Da er gelernter Einzelhandelskaufmann war, nahm er die Fäden in die Hand und kümmerte sich um den Verkauf und die Vermarktung.

Die Kreationen waren so begehrt, dass sich die Familie für die Gründung eines eigenen Modelabels mit den Namen United Colours of Benetton entschloss. Bis heute bleibt United Colours of Benetton seinen Namen treu und setzt auf knallige Farben und trendige Kleidung.

Bekannt ist Benetton auch durch die sehr provozierenden Werbekampagnen geworden. In den Werbekampagnen von Benetton werden Themen wie Aids, Krieg, Drogen und Rassismus angesprochen. Damit regt Benetton zu Diskussionen an, was dazu führt, dass der Name länger im Kopf bleibt.

Mittlerweile präsentiert sich Benetton mit über 7000 Filialen weltweit, die für den gewaltigen Jahresumsatz von 2,1 Mrd. Euro sorgen. United Colours of Benetton ist inzwischen ein Bestandteil der Benetton Group, welche sich immer noch im Familienbesitz befindet. Zu der Benetton Group gehören auch andere bekannte Marken wie Sisley, Playlife und Killer Loop.

Treu den Namen United Colours of Benetton, wird das Label wohl auch in Zukunft dafür sorgen, dass man sich das Leben bunter gestalten kann und selbst die tristen Jahreszeiten mit farbigen Kombinationen fröhlicher werden.

Diesel

Tuesday, November 10th, 2009

Diesel Jeans gehören heutzutage wohl zu den bekanntesten Jeans der Welt. Der Name Diesel hat aber, wie womöglich viele annehmen, nichts mit dem Kraftstoff zu tun, sondern stammt ursprünglich aus Italien. Dort gründete Renzo Rosso im Jahr 1978 das Label Diesel, um seinen eigenen Stil verfolgen zu können und sich damit von der Masse abzugrenzen. Dafür rieb er beispielsweise eine dunkelblaue „normale“ Hose so lange auf dem Betonboden, bis sie sich weich am Körper anschmiegte. Der eigene, unkonventionelle Stil, den Renzo Rosso immer wieder versucht aufzugreifen, verkörpert Individualität, Freiheit und etwas Vintage.

In den 1990er Jahren wurde Diesel durch das Jeansmodell „Saddle“ entgültig populär. Es handelt sich dabei um eine weit geschnittene Five-Pocket-Jeans, die erst weit verläuft, jedoch am Knöchel eng anliegt. Sie brachte einen hohen Umsatz und steigerte den Bekanntheitsgrad der Firma enorm. Bis heute gilt diese Jeans als Klassiker und wird inzwischen von bekannten Jeansmarken wie Disoldi (ehemal. Picaldi) oder Pj nachempfunden, Diesel selbst produziert sie nicht mehr.

Das Label Diesel gliedert sich momentan in mehrere Segmente: Zum einen gibt es Diesel Denim, welches die diversen Jeans mit den innovativen Waschungen und Schnitten, zusätzlich aber auch Oberteile und Pullover enthält. Zum anderen mischt Diesel mit Diesel Black Gold bei den gehoberen Luxusmarken mit und stellt elegante Trends auf den Laufstegen vor, die nie überheblich, dafür aber frisch, jung und – ganz dem Stil getreu – individuell und extravagant wirken. Außerdem gibt es noch ein Segment, das einfach nur Diesel heißt und sowohl die berühmten Taschen, Schuhe, Brillen, als auch Schmuck und Wohnaccessoires enthält. Mit Diesel Kid rüstet das Label auch mit (Klein-)Kindermode nach. Rundum gibt es bei Diesel also alles, was man von einem modernen Label erwarten sollte.

Trotz der globalen Expansion liegt der Hauptsitz Diesels immer noch im kleinen Ort Molveno in Italien, vielleicht ist das der Grund dafür, warum Diesel-Jeans bis heute Frische, Individualität und ein positives Lebensgefühl ausstrahlen?!

Tommy Hilfiger

Tuesday, November 10th, 2009

Mit 150 Dollar zum Modeguru der 1990 Jahre

Der gleichnamige Gründer des bekannten Labels wurde 1951 geboren und wuchs in einer Großfamilie mit insgesamt neun Kindern auf. Vielleicht, man kann darüber natürlich nur spekulieren, entschied er genau aus diesem Grund, sich von seinen Geschwistern abzuheben, indem er mit 18 Jahren seine Schullaufbahn beendete um seine eigenen Pläne zu verwirklichen. Gemeinsam mit Freunden und nur 150 Dollar Startkapital gründete Hilfiger 1969 eine Boutique namens People’s Place in New York. Dort gab es, passend zur Flower- Power- Zeit, Schlaghosen, Blusen mit Perlen, gehäkelte Westen und Patchworkjacken.

Später, Ende der 1970 Jahre, rückte Tommy Hilfiger weiter in die City und gründete 1982 Tommy Hilfiger, Inc., im Anschluss folgte 1984 seine erste eigene Kollektion, die Jeans und Sportmode für Männer enthielt.

Mitte der 1990 Jahre erweiterte Hilfiger sein Sortiment schließlich durch Frauenbekleidung, Brillen, Schmuck, (Unisex-) Parfüms und Wohn-Accessoires und wurde damit der Mode-Guru seines Jahrzehntes. Schlichtes Design, auffällige Beliebtheit (alternativ: Schlichtes Design bei besonderer Beliebtheiz). Es war jedoch keine Mode im Sinne der Haute Couture, die das schlichte Design Hilfigers Ende der 1990 Jahre letztendlich an die Spitze der Branche setzten, sondern sein Marketinggeschick und der Verkauf seines Namens als Label, erkennbar an dem gestickten rot-blau-weißem Quadrat auf jedem Stück seiner Kollektion.

Bis heute ist Tommy Hilfiger eine der größten Marken der Welt, die Spanne der Kunden reicht vom „Gangster Rapper“ bis hin zum 60-jährigen Golfer, in diesem Ausmaß schaffte es zuvor kaum ein anderer. Dies funktioniert vor allem durch sowohl alltagstauglich, als auch preislich erschwingliche Kleidung. Heutzutage reicht das Sortiment von Tommy Hilfiger von der Klassik- und der Sportkollektion für Damen und Herren, sowie einer eigenen Kollektion für Kinder und Kleinkinder, über Abendgarderobe (Maßanzüge, Kleider), Unterwäsche, eine eigene Golfkollektion, eine Denim-Kollektion, bis hin zu unzähligen Accessoires wie Brillen, Uhren, Taschen, Schuhen und Regenschirmen.

Übrigens, den Namen Peoples Place gibt es auch heute noch im Zusammenhang mit Tommy Hilfiger. Allerdings nicht mehr wie ursprünglich als Modegeschäft, sondern vielmehr als virtuelle Zeitung, die auf der offiziellen Tommy Hilfiger Website über die aktuellsten Themen berichtet.

Puma

Tuesday, November 10th, 2009

Nach Adidas und Nike ist Puma der dritterfolgreichste Sportartikelhersteller der Welt. Die beiden Brüder Rudolf und Adolf („Adi“) Dassler führten gemeinsam das Unternehmen Adidas. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten trennten sich jedoch ihre Wege, während Adolf Dassler Adidas weiterhin dominierte, gründete Rudolf Dassler die „Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler“ im Jahr 1948. Nach Angaben war zunächst „Ruda“ als Firmenname vorgesehen. Wegen des ähnlichen Klangs und der zusätzlichen Assoziation zu dem Silberlöwen fiel die Entscheidung jedoch schnell auf „Puma“. Anfangs konzentrierte sich der Konzern vor allem auf hochwertige Fußballschuhe, inzwischen hat sich fokussiert sich das Angebot zusätzlich auf Running und Motorsport und auf die Modebranche.

Nach anfänglichen, erfolgreichen Zusammenarbeiten mit Sportlern wie Günter Netzer, Boris Becker und Diego Maradona rutschte Puma in den 1980er Jahren ab und näherte sich in den 1990er Jahren sogar dem Bankrott. Puma war auf einmal „out“, niemand wollte die Kleidung mit dem Silberlöwen tragen, sie blieben Ladenhüter. Unter neuer Geschäftsführung und gemeinsamen Projekten mit der Loveparade und dem TV-Sender Viva stieg Puma beinahe hollywood-ähnlich aus seinem Loch auf und wurde zu einer der beliebtesten Sportmarken weltweit. Daraufhin folgten mehrere Zusammenarbeiten mit namhaften Designern wie Jil Sander, Yasuhiro Mihara und Alexander McQueen. Seit 2008 arbeitet der Künstler Hussein Chalayan als Kreativdirektor und ist nun für das Design, die Kreation und die Entwicklung der Sport-Fashion-Kollektionen verantwortlich.

Seit der Gründung 1948 ist Puma immer seiner sportlichen Linie treu geblieben. Selbst die Modekollektionen sind untrennbar mit den unvergesslichen, sportlichen Leistungen herausragender Athleten verbunden. In diesem Sinne entwickelt Puma Produkte, die diese Welt verkörpern und die eigene Leistung fördern.

Victorias’s Secret

Tuesday, November 10th, 2009

Victoria’s Secret ist für seine Damen-Unterwäsche und vor allem für seine Models, die als „Engel“ bezeichnet werden, berühmt geworden.
Gegründet wurde die Firma 1977 von Roy Raymond in San Francisco. Dem jungen Mann war es persönich peinlich, in großem Kaufhäusern nach der passenden Größe und Form für seine Frau zu suchen. Zudem empfand er die Atmosphäre als unpersönlich und zu öffentlich und den Service als schlecht. Daraufhin eröffnete er sein erstes Geschäft im „Stanford Shopping Center“. Dieses sollte eine angenehme Atmosphäre sowohl für Frauen, als auch für Männer schaffen und eine freundliche Beratung anbieten. Außerdem steckte die Idee dahinter, dass der Kunde selbst sich um nichts mehr, als um den Stil kümmern sollte, den Rest erledigten die Servicekräfte.

Auf Grund großer Beliebtheit eröffnete Raymond kurze Zeit später drei weitere Geschäfte und produzierte einen Katalog. Schnell wuchs „Victoria’s Secret“ und wurde Anfang der 1990er Jahre zu der größten Unterwäschenkette der USA.
Zu dieser Zeit begann das Label auch, Supermodels für seine Fashion Shows zu benutzen. Diese werden „Engel“ genannt und gehören zu den am meisten verdienenden Models der ganzen Welt. Jedoch sollen sie die Produkte nicht nur auf den Laufstegen präsentieren, sondern als eine Art „Botschafterinnen“ von Victoria’s Secret dienen. Zu den berühmten Engel gehören momentan Topmodels wie Heidi Klum, Adriana Lima, Miranda Kerr, Doutzen Kroes und Karolína Kurkoá.
In der Vergangenheit waren auch Berühmtheiten wie Gisele Bündchen oder Tyra Banks involviert.

Die Produktpalette von Victoria’s Secret reicht heute längst über Unterwäsche hinaus. So findet man bei Vicotira’s Secrets inzwischen eine gesamte Schulinie, eine Kosmetiklinie, sowie Parfüms, Abendkleidung, Schmuck und Accessoires.