Puma

Nach Adidas und Nike ist Puma der dritterfolgreichste Sportartikelhersteller der Welt. Die beiden Brüder Rudolf und Adolf („Adi“) Dassler führten gemeinsam das Unternehmen Adidas. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten trennten sich jedoch ihre Wege, während Adolf Dassler Adidas weiterhin dominierte, gründete Rudolf Dassler die „Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler“ im Jahr 1948. Nach Angaben war zunächst „Ruda“ als Firmenname vorgesehen. Wegen des ähnlichen Klangs und der zusätzlichen Assoziation zu dem Silberlöwen fiel die Entscheidung jedoch schnell auf „Puma“. Anfangs konzentrierte sich der Konzern vor allem auf hochwertige Fußballschuhe, inzwischen hat sich fokussiert sich das Angebot zusätzlich auf Running und Motorsport und auf die Modebranche.

Nach anfänglichen, erfolgreichen Zusammenarbeiten mit Sportlern wie Günter Netzer, Boris Becker und Diego Maradona rutschte Puma in den 1980er Jahren ab und näherte sich in den 1990er Jahren sogar dem Bankrott. Puma war auf einmal „out“, niemand wollte die Kleidung mit dem Silberlöwen tragen, sie blieben Ladenhüter. Unter neuer Geschäftsführung und gemeinsamen Projekten mit der Loveparade und dem TV-Sender Viva stieg Puma beinahe hollywood-ähnlich aus seinem Loch auf und wurde zu einer der beliebtesten Sportmarken weltweit. Daraufhin folgten mehrere Zusammenarbeiten mit namhaften Designern wie Jil Sander, Yasuhiro Mihara und Alexander McQueen. Seit 2008 arbeitet der Künstler Hussein Chalayan als Kreativdirektor und ist nun für das Design, die Kreation und die Entwicklung der Sport-Fashion-Kollektionen verantwortlich.

Seit der Gründung 1948 ist Puma immer seiner sportlichen Linie treu geblieben. Selbst die Modekollektionen sind untrennbar mit den unvergesslichen, sportlichen Leistungen herausragender Athleten verbunden. In diesem Sinne entwickelt Puma Produkte, die diese Welt verkörpern und die eigene Leistung fördern.

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