Marc Jacobs

Marc Jacobs gehört heutzutage zu den beliebtesten Designern der Nachwuchsschauspieler in Hollywood und das nicht nur, weil er seit 1997 Chefdesigner von Louis Vuitton ist. Geboren wurde er 1963 in der Modemetropole schlechthin: New York City. Weil sein Vater starb, als er selbst sieben Jahre alt war, wohnte Marc Jacobs fortan bei seiner modebewussten Großmutter, die ihm das Stricken beibrachte. Schnell gewann er für Mode und Design Interesse und studierte schließlich an der “Parsons Universität“, wo er bereits während des Studiums viele Preise gewann, seine Mode auf dem Campus verkaufte und 1984 seinen Abschluss machte. Zwei Jahre später gründete er mit Robert Duffy das Label „Marc Jacobs“ und brachte seine erste, eigene Kollektion heraus.

1989 begannen die beiden ihre Karriere beim Sportmodenhersteller Perry Ellis bis Marc Jacobs 1992 den Grunge-Look erfand, der Coolness, Sexappeal und Individualität verkörpert. Dies führte zur sofortigen Entlassung bei Perry Ellis, was sich als Glücksfall herausstellte, da der junge Designer nun sein eigenes Label wieder aufnahm. Dieses, so sagt man, spiegelt New York, Paris und Japan, Kunst, Musik und das Internet wieder, die Mode setzt sich collagenhaft aus scheinbar widersprüchlichen Elementen zusammen: schön, hässlich, perfekt und verzerrt. Verwendet werden Materialien wie Angora, Kaschmir und Mohair, also durchaus edle Stoffe. Zudem gelang es Marc Jacobs ab 1997 Louis Vuitton, das bis dato nur für seine Accessoires und Lederwaren berühmt war, zu einem gefragten Modelabel zu etablieren, indem er eine Modelinie hinzufügte.

Im Jahr 2000 gründete der Designer eine weitere eigene jüngere Linie namens „Marc by Marc Jacobs“, die sich ein bisschen retro und vintage, gleichzeitig verspielt und schick präsentiert und dabei trotzdem massentauglich und vor allem erschwinglich ist.

Heute gibt es die Mode von Marc Jacobs in mehr als 60 eigenen Shops weltweit. Er gehört zu den wenigen Designern, die von einer Saison zur nächsten radikal ihren Stil verändern, ohne dabei ihre Handschrift zu verlieren.

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