Lacoste

Ursprünglich war der Name „Lacoste“ vor allem im Tennissport bekannt, heutzutage ist er aus der Welt der Mode nicht mehr wegzudenken. René Lacoste war in den in den 1920er und 1930er Jahren ein erfolgreicher Tennisspieler. Er revolutionierte die damalige Tenniskleidung, in dem er ein neuartiges Stück trug: das Lacoste Polohemd. Es war weiß, kurzärmlig und aus einem speziellen Rippenstoff, welcher es besonders luftig machte.

Das Markenzeichen von Lacoste hat eine besondere Geschichte: Rene Lacoste wettete 1923 mit seinem Mannschaftskapitän darum, dass er das nächste Spiel gewinnen würde. Der Wetteinsatz des Kapitäns war sein Krokodilslederkoffer. Lacoste verlor das Spiel, jedoch bezeichnete ein Reporter seine Kämpfernatur wie die eines Krokodils. Der Spitzname des erfolgreichen Tennisspielers „le crocodile“ war geboren.

Robert Georges, der ein guter Freund des ehrgeizigen, bissigen Spielers war, entwarf 1927 ein Krokodil mit aufgerissendem Maul und erhobenen Schwanz, das Rene Lacoste ab diesem Zeitpunkt auf seinen Hemden trug.

Schnell wurden auch andere auf die neuartigen Hemden des Spielers aufmerksam und so gründete Rene Lacoste 1933 gemeinsam mit André Gillier die Bekleidungsfirma Lacoste und ließ sein berühmtes Polo-Shirt massenweise produzieren. Später entwarf er auch noch Hemden für andere Sportarten wie Golfen und Yachten. Auf allen Produkten befand sich sein Logo, das Krokodil.

Bis 1951 wurden die Sporthemden ausschließlich in weiß produziert, erst seit den 1950er Jahren entwarf man anders farbige Shirts.
Im Jahr 2000 beauftragte die Firma Lacoste, die übrigens bis heute in Familienbesitz ist, einen Designer, das Krokodilslogo neu zu überarbeiten, damit es der modernen Zeit gerecht wurde.

Leave a Reply