Converse

Im Jahre 1908 wurde in Massachusetts die „Converse Rubber Shoe Company“ vom Namensgeber Marquis M. Converse gegründet. Die Firma stellte zunächst winterfestes Schuhwerk her, später kamen auch Schuhe aus Segeltuch dazu. 1917 wurden erstmals die erfolgreichen „All Converse“ –Schuhe produziert, die heute unter dem Namen „Chucks“ bekannt sind.
Während man die Schuhe mittlerweile jedoch hauptsächlich als Straßenschuhe nutzt, waren sie ursprünglich als Basketballschuhe gedacht.
Durch die Gummisohle entstand das berühmte „quietschen“ während der Spiele. Der ehemalige Mitarbeiter von Converse, „Chuck Taylor“, der gleichzeitig Basketballprofi war, trug die Schuhe zu seinen Spielen und ließ sich zum Schutz seiner Knöchel an die Innenseiten der Schuhe runde Gummiplättchen nähen.
Ab 1923 wurde dieser Button generell bei jedem Schuh dieses Modells angenäht und mit einem Autogramm des Spielers versehen. Aus diesem Grund wurde der Schuh „Converse All Star Chuck Taylor“ genannt.

Dank des berühmten Spielers und seiner Werbung in der Mannschaft gelang es der Firma, ab 1936 ihre „All Stars“ für die gesamte amerikanische Basketballmannschaft herzustellen. Durch dieses Privileg schafften die Schuhe den Durchbruch und wurden schnell umgangssprachlich nur noch „Chucks“ genannt.
Mit weit über 600 Millionen Paar verkauften Schuhen weltweit sind Chucks heute das erfolgreichste Schuhmodell. Sie bestehen wie damals zu 90 Prozent aus Leinen, besitzen eine Gummisohle, einen Gummifleck über den Zehen und die berühmten Buttons mit der Unterschrift von Chuck Taylor an den Knöcheln.

Inzwischen gibt es noch zwei weitere Varianten. Zum einen den flachen „All Star Low“, der als normaler Halbschuh geschnitten ist und damit den Knöchel frei lässt. Außerdem den All Star X-Hi, der doppelt so hoch ist wie der All Star Hi, bei dem der Schaft umschlagbar ist.

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