Der Name Aigner stammt vom 1904 in Ungarn geborenen Modeschöpfer Etienne Aigner. Bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg fing Etienne Aigner an, in Paris Ledertaschen und Gürtel herzustellen. Seine Liebe zum Handwerk fand er aber schon zu der Zeit, als er in Ungarn anfing, als Buchbinder zu arbeiten. Der eigentliche Siegeszug von Aigner begann jedoch erst mit der Übersiedelung nach New York. 1950 entwickelte er rote Ledertaschen mit offen kantiger Verarbeitung, auf denen dann auch zum ersten mal das bekannte Monogramm – ein A in Form eines stilisierte Hufeisen – auftrat. Aufgrund der damaligen Flaute auf den Taschenmarkt fanden die außergewöhnlichen Designs Aigners reißenden Absatz.
Die Gründung der Marke Aigner erfolgte jedoch erst im Jahr 1965 als Etienne Aigner auf den Geschäftsmann Heiner H. Rankl traf. Dass Aigner sich zu Pferden hingezogen fühlte, erkennt man nicht nur am Hufeisenlogo. Auch die Aigner Pferderenntage vor den Toren Münchens wurden schnell zum Höhepunkt der Society Gesellschaft. Das Hufeisen soll übrigens nicht nur der Marke Aigner Glück bringen, sondern auch den Käufern langes Glück versprechen.
In den 1980er Jahren erweiterte man schließlich das Sortiment auf Uhren, Modeschmuck und Brillen. Im Anschluss daran begann im Jahr 1990 mit der zeitgleichen Einführung einer Damen- und Herrenkollektion der Verkauf einer eigenen Modelinie.
Seither steht Aigner für einzigartige Handwerkskunst, höchsten Maß an Qualität und der Liebe zur Perfektion im Detail. Aigner ist ein perfektes Beispiel für die Symbiose aus deutscher Perfektion und toskanischem Flair.
Etienne Aigner verstarb im Alter von 96 Jahren, jedoch konnte selbst dieser tragische Verlust den Siegeszug der Marke Aigner nicht aufhalten. Bis heute wird das Angebotssegment kontinuierlich erweitert und die Marke Aigner so ausgebaut, dass man sie inzwischen in 49 Ländern auf der Welt erwerben kann.
